Ein Wochenende in Giselas Schokoladenhimmel- von So-la-la zu WOW!

Laaange stand er auf meinem Wunschzettel.

„Kann ich mir nicht leisten“ &  „zu weit weg“, waren meine Gründe, mich noch nicht angemeldet zu haben, bis mich dann die Workshop-Fotos von Ute von NordischRoh im Frühling dazu bewogen haben, mein Sparschwein zu plündern und mich endlich auf die Warteliste setzen zu lassen (mittlerweile war der Kurs natürlich schon ausgebucht):

der Rohkost-Schokoladen-Workshop bei Gisela Bayer von TheGlowingGourmet.

Und dann ein paar Monate später Anfang August kam tatsächlich eine Email von Gisela, dass noch ein Platz frei geworden ist!

Ich hab ja schon ab und zu mal rumprobiert mit rohköstlicher Schokolade, mit dem Rezeptbüchlein von Ute-Marion Wilkesmann, oder mit einem  Schokoladen-Set von Chocqlate, aber irgendwie waren die Ergebnisse immer nur „So-la-la“ und kein richtiges „WOW!“. Kein Wunder, weil es bei Schokolade eben auf bestimmte Feinheiten ankommt. Und die hab ich jetzt gelernt!

Es waren zwei Tage vollgepackt mit tollem Essen, natürlich rohköstlich, ganz viel Praxis, inspirierenden Gesprächen, und gaaanz viel Schokolade. Gisela hat uns morgens immer mit einem extrem leckeren Frühstück empfangen:

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Leider hatte ich am ersten Tag meine Kamera vergessen. Am zweiten Tag gab es einen Weizengrassaft-Shot für jeden, und Buchweizen-Granola mit fermentierten Ingwer-Äpfeln und Cashew-Joghurt. Mjam!

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Zuerst stand weiße Schokolade auf dem Programm, dann wurde es langsam dunkler, bis hin zu Zartbitter und Carobschokolade, und zum Abschluss noch kandierte Nüsse, Ingwer, Orange, und Buchweizencrispies.

Wir durften mit Giselas gesamten Schätzen experimentieren:

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Von A wie Acai bis Z wie Zimt, so viel tolle Sachen zur Auswahl, dass mir die Entscheidung immer ganz schön schwer fiel😉

Und das war das Ergebnis nach einem Tag harter Arbeit:

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Am zweiten Tag kamen dann die komplizierteren Sachen wie gefüllte Pralinen und Trüffel an die Reihe:

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Zur Stärkung gab es Mittags immer ein tolles Buffet mit Rohköstlichkeiten:

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Die Stunden vergingen an beiden Tagen wie im Flug, wir waren alle im totalen Schokoladen-Flow🙂

Und hier meine gesamten Schokoladen-Kreationen der beiden Tage:

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Hier noch die kandierten Nüsse, die sind wirklich der absolute Hammer! Da können die „normalen“ gebrannten Mandeln echt nicht mithalten:

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Außer einer großen Tasche voll Schokolade und jede Menge Rezepte zum Ausprobieren hab ich noch einen Kopf und ein Herz voller Inspiration, und tolle neue Bekanntschaften mitgenommen.

Das wird bestimmt nicht mein letzter Workshop bei Gisela gewesen sein!

Meine kleine Geburt

Triggerwarnung: Vorsicht, nichts für schwache Nerven!!!

 

Ich habe hin-und herüberlegt, ob ich diesen Beitrag wirklich so veröffentlichen soll. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass genau soetwas auch an die Öffentlichkeit kommt, weil es einfach mit zum Leben dazugehört. Bisher wurde bzw. wird diese Thematik halt einfach im wahrsten Sinne des Wortes totgeschwiegen, weil es unangenehm ist, man nicht weiß, wie man mit Betroffenen umgehen soll, und man sowas vielleicht auch einfach gar nicht wissen will. Lustige Geschichten finden vermutlich mehr Leser, aber manchmal ist das Leben halt einfach NICHT lustig.

Da eine kleine Geburt ein in Deutschland leider immernoch eher ungewöhnlicher Weg ist, und frau nach der Diagnose „verhaltener Abort“ meist sofort zur Ausschabung gedrängt wird, will ich hier meinen Erfahrungsbericht dazu beisteuern und Mut machen, auch bei einer Fehl-Geburt einen selbstbestimmten Weg zu gehen:

Seit mittlerweile zwei Wochen wusste ich, dass das kleine Herz in meinem Bauch nicht mehr schlägt. Jeder Blick in den Spiegel schmerzt. Es ist wirklich nur schwer zu ertragen, wenn der Bauch noch schwanger aussieht, man aber weiß, dass das Kleine nicht mehr lebt. Es zerreißt einen fast, jeden Tag ein bisschen mehr. Ebenso wie alles, was mit Schwangerschaft oder Geburt zu tun hat. Es ist nur schwer, dem zu entfliehen. Alle Mütter von drei Kindern werden mich von nun an an unser drittes Sternchen erinnern…

Als wäre alles nicht schon schwer genug gewesen, hat eine fiese Erkältung die ganze Family flachgelegt. Die Kinder waren schnell wieder fit, aber fitte Kinder nehmen leider gar keine Rücksicht auf kranke Eltern, und so lagen unsere Nerven ziemlich schnell blank. Keine besonders guten Voraussetzungen, um gut loslassen zu können…

Umso froher war ich, dass es nach genau zwei Wochen warten und ein bisschen Nachhelfen mit Kräutern und Homöopathie letzte Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag tatsächlich von selbst gegangen ist. Und fühle mich irgendwie seltsam erleichtert und leer.

Zwei Tage vorher fing es mit ganz leichten Schmierblutungen an. Ab Sonntag hatte ich dann schon immer mal wieder so ein regelschmerzartiges Ziehen. Montag Abend dann gegen halb 9 ging es los mit wehenähnlichen Kontraktionen wie beim richtigen Geburtsbeginn, die dann in immer kürzeren Abständen kamen, bis es alle zwei Minuten waren. Und dann kam auch das Blut, und immer mal wieder schwallartig ziemlich große Stücke, wohl Gebärmutterschleimhaut und geronnenes Blut. Zwei oder dreimal bin ich zwischendurch zum Ausruhen aufs Sofa (die Klobrille ist doch ziemlich unbequem auf Dauer), da wurden aber sofort sowohl die Abstände kürzer, als auch die Kontraktionen schmerzhafter- ich vermute, weil das Blut nicht ungehindert abfließen konnte (Zusammenhang zu Regelschmerzen?!!!). Zwischendurch hab ich immer wieder getrunken und einen Apfel gegessen. Irgendwann, nachdem die Abstände schon langsam wieder größer geworden waren, wurden sie auf einmal wieder kürzer und die Kontraktionen heftiger, und meine Vermutung, dass irgendwas im Gebärmutterhals feststeckt hat sich bestätigt. Ich habe getastet und es dann mit den Fingern rausgezogen, es sah aus wie ein Stückchen Plazenta oder vielleicht auch die Fruchtblase. Danach wurden die Kontraktionen sofort wieder schwächer und die Abstände länger, bis es sich nach insgesamt 6 Stunden wieder so beruhigt hatte, dass ich um 3 Uhr ziemlich fertig aber irgendwie auch zufrieden ins Bett gehen konnte. Mein Körper hatte es diesmal alleine geschafft.

Einen Tag später hatte ich dann noch leichte „Nachwehen“ und ziemliche Kreislaufprobleme. Wie eine kleine Geburt eben. Nur mit leerem Bauch UND leeren Armen am Ende. Aber zumindest war es ja quasi eine kleine Hausgeburt…

Aber es war noch nicht alles. Zwei Tage später hatte ich irgendwie ein ungutes Gefühl, und spürte so einen Druck nach unten, als ob noch irgendwas rauswollte. Also hab ich das homöopathische Mittel nochmal wiederholt, vorsorglich viel Wasser mit Zitrone getrunken, und kurze Zeit später fing es tatsächlich nochmal ganz schön stark an zu bluten. Es steckte nochmal etwas im Gebärmutterhals fest, diesmal konnte ich es allerdings nicht rausziehen. Dann fiel mir zum Glück noch ein, mit aller Kraft zu pressen wie bei einer Geburt. Und siehe da, ein kinderfaustgroßer Klumpen plumpste heraus. Danach hat sich sofort alles wieder beruhigt, und die Blutung wurde wieder deutlich schwächer. Den Klumpen hab ich aufgehoben und eingefroren, um später, wenn ich soweit bin, etwas zu haben, was ich bei einem kleinen Beerdigungsritual an Mutter Erde zurückgeben kann.

Kreislaufmäßig ging es mir dann allerdings ziemlich miserabel, bei jedem Aufstehen wurde mir schwindelig. Zum Glück kam meine Mum für zwei Tage zu uns, alleine hätte ich mich nicht um die Kids kümmern können. Beim Frauenarzttermin am nächsten Tag zeigte sich auch der Grund dafür: ein Hb-Wert von 6,2 (normal ist ca. 12). Ab einem Wert von 6 ist eigentlich eine Bluttransfusion angezeigt. Das war erstmal ein ziemlicher Schock. Bluttransfusion?! Ich sollte nun übers Wochenende hochdosierte Eisentabletten nehmen, und dann wollte die Ärztin den Hb-Wert nochmal kontrollieren. Da er aber in den zwei Tagen (logischerweise) nur minimal auf 6,6 gestiegen ist, ich immernoch weiß wie eine Wand aussah und mein Kreislauf immernoch total im Keller war, wurde ich sofort zum Hämatologen überwiesen. Am gleichen Tag bekam ich noch eine Eiseninfusion, und einen Tag später dann tatsächlich eine Bluttransfusion. War schon ein etwas seltsames Gefühl, insgesamt 2 Stunden dazusitzen und fremdes Blut durch einen Schlauch in den eigenen Körper laufen zu sehen, aber ich spürte förmlich, wie die Farbe in mein Gesicht zurückkehrte. Danke an den Menschen, der sein Blut gespendet hat.

Danach ging es mir schlagartig wieder besser. Und beim heutigen Frauenarzttermin endlich die Erleichterung: ich brauche keine Ausschabung, bis auf einen klitzekleinen Rest ist alles abgeblutet. Es ist also geschafft. Ein kleines bisschen stolz, dass ich es diesmal alleine geschafft habe, auch wenn es durch den hohen Blutverlust gefährlich war.

Die Wut auf das Schicksal weicht langsam, und macht anderen Überlegungen Platz.

Will ich wirklich noch ein weiteres Kind, wenn es scheinbar nur mit medizinischer Hilfe (Heparinspritzen) möglich ist? Kann ich mich mit zwei Kindern zufrieden geben, wenn ich doch so gerne eine große Familie hätte? Was tue ich meinen Kindern für ein potentielles Leid an, wenn ich meine „Defekte“ an sie weitervererbe? Vielleicht hätte ich, wenn es rein nach der Natur ginge, ja auch gar keine Kinder bekommen sollen?…

Weil ich es so wichtig finde, die Alternative kleine Geburt bekannter zu machen, hier noch ein paar Links:

Allgemeine Informationen zu Fehlgeburten und Vor-und Nachteile einer kleinen Geburt:

http://www.mein-sternenkind.de/fehlgeburt/kleine-geburt/

Noch zwei andere (lange) Berichte über kleine Geburten:

https://www.hebammenblog.de/die-kleine-geburt-ein-fehl-geburtsbericht/

http://www.schwanger-in-duesseldorf.de/selbstbestimmt_auch_bei_einer_fehlgeburt.html

Und wieder ein viel zu früher Abschied….

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Es war leider nur ein kurzer Besuch auf der Erde…

Die größte Angst, die eine Sternchenmama leider immer bei einer neuen Schwangerschaft begleitet, ist wieder wahr geworden. Ein drittes Mal.

Unser kleiner Bauchbewohner wollte schon wieder zurück zu den Sternen. Gestern beim Ultraschall in der 9. SSW, nach einer uuuuneeeendlich langen Stunde im Wartezimmer, die sich angefühlt hat wie die Ewigkeit, gab es keinen Herzschlag mehr zu finden.

Noch ist es schwer zu begreifen, der Alltag sorgt noch für Ablenkung. Aber ich spüre schon, wie sich die Trauer ganz langsam wie eine schwere Decke auf mich herabsenkt. Gemischt mit ein bisschen Wut aufs Schicksal, dass es uns schon wieder getroffen hat.

Aber wissend, dass nichts ohne Grund geschieht. Und dass alle meine Sternchen vielleicht die Antwort auf die Frage nach meiner Aufgabe hier auf der Erde sind… Die Reaktionen in der Arztpraxis gestern, sowohl von der Ärztin selbst (ein routinemäßiges, schulterzuckendes „Tut mir leid“) als auch von den Sprechstundenhilfen (betretenes Schweigen, wortloses Hinschieben des leeren Mutterpasses) haben mal wieder gezeigt, dass es immernoch ein großes Tabuthema ist, und keiner so richtig weiß, wie man angemessen darauf reagiert. Immerhin wusste die Ärztin schon, dass ich nicht sofort ins Krankenhaus will, sondern erst einmal auf eine kleine Geburt warten möchte.

Jetzt hoffe ich sehr, dass sich unser drittes Sternchen bald auf natürlichem Wege verabschiedet und mir wenigstens eine Ausschabung erspart bleibt. Wie ich dieses Wort HASSE- als würde man etwas Unerwünschtes herauskratzen müssen. Dafür muss dringend ein besseres Wort gefunden werden.

Durch meine beiden lebenden Kinder bin ich zum Glück gezwungen, einen „normalen“ Alltag zu leben, was hoffentlich verhindert, dass ich wieder in so ein tiefes Loch stürze wie nach der zweiten Fehlgeburt.

Gute Reise, kleiner Stern *

Aller guten Dinge sind drei…

…hat sich wohl unser kleines Überraschungsei gedacht, dass sich an Ostern zu uns ins Nest geschmuggelt hat😉

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Ich habe das Herzchen schon schlagen sehen, was mir einen großen Teil der Angst genommen hat. Bleiben noch 4 Wochen durchzustehen bis zu meiner „kritischen“ Grenze von 12 Wochen…

Wenn alles gut geht, sind wir im November dann tatsächlich zu fünft!

Minimalismus im Bad

Der erste Beitrag dieses Jahr, Yeah!😉
Minimalismus ist gerade ein sehr großes Thema bei mir, was man auch an der Beitragszahl hier sieht *räusper*

Vor kurzem bin ich über einen sehr inspirierenden Artikel von Jennifer von happygaia über natürliche Körperpflege gestolpert. Sie ist vegane Rohköstlerin und benutzt von Kopf bis Fuß eigentlich hauptsächlich Wasser, was ich ziemlich cool finde😉

Sie hat mich dazu gebracht, in punkto Körperpflege und Ernährung nochmal einiges zu überdenken und zu reduzieren. Von „Nur-Wasser“ zwar noch weit entfernt, aber so sieht es von oben nach unten kosmetiktechnisch momentan bei mir aus:

kosmetik-minimal

Haare

  • Haarwäsche mit Lavaerde momentan ca. alle 10-14 Tage, mit dem Ziel, bald nur noch Wasser bzw. Zitronenwasser zu benutzen. Was die Lavaerde angeht, habe ich eine für mich bessere Andwendungsmethode gefunden: Einfach 1-2 EL Erde (je nach Haarmenge) in einem kleinen Messbecher mit ca. 500ml Wasser auflösen, und die dann ziemlich flüssige Erde über die Kopfhaut kippen und einmassieren. Funktioniert bei mir viel besser, als die Erde mit nur wenig Wasser anzurühren.
  • Außerdem wird fast täglich gründlich gebürstet, mit einer Paddlebrush aus Holz.
  • Und für meine trockenen Spitzen habe ich eeeendlich DAS ultimative Produkt gefunden: Sheabutter pur🙂

Gesicht

  • zum Waschen nur Wasser, aber nicht unbedingt täglich, außerdem
  • Rosenwasser als Gesichtswasser
  • Sheabutter oder Jojobaöl auf die feuchte Haut, sonst fühlt es sich zu trocken an. Seit ein paar Tagen experimentiere ich noch mit Wildrosenöl, das wäre insofern besser, da regionaler😉
  • Makeup verwende ich außer Kajal kaum noch, wenn dann Mascara und Kompaktpuder von Dr. Hauschka
  • für Pickel einen Tropfen Teebaumöl

Zähne

Deo

benutze immernoch meine selbstgerührte Deocreme, (mit Sheabutter, Kokosöl und Natron) und kann mir momentan nix besseres vorstellen. Außer, gar kein Deo mehr zu brauchen😉 Wer weiß, ich versuche gerade wieder mehr Rohkost in meine Ernährung zu integrieren, vielleicht erübrigt sich das Deo dann ja auch bald…

Körper

  • Duschen nur mit Wasser und hinterher Kokosöl als Bodylotion, oder ab und zu ein
  • Öl-Salz-Peeling (z.B. mit Traubenkernöl, Meersalz und ein paar Tropfen Lavendelöl, da kann frau kreativ werden :-)) Probiert das unbedingt aus, ich hatte noch nie so schöne, samtweiche Haut!
  • rasiert wird nicht mehr, zumindest nicht im Winter, im Sommer mal sehen😉
  • Magnesium-Öl, selbst hergestellt aus Magnesiumflakes, für die tägliche Dosis Magnesium

Sheabutter pur nehme ich außerdem noch als Lippenbalsam und Handcreme. Hab ich schon erwähnt, dass ich Sheabutter lieeebe? Wenn sie nur nicht von so weit her kommen würde… Ich kaufe sie immer beim Stübener Kräutergarten, wenn ich sowieso eine Kräuterbestellung mache.

Also, zusammengefasst:

  • Lavaerde,
  • Sheabutter,
  • Kokosöl,
  • Rosenwasser,
  • Kajal,
  • Zahnputzpulver/Xylit,
  • Deocreme,
  • Magnesium-Öl

Wozu gibts nochmal Drogerieläden?😉

Carlottas neue Schwestern

Gerade noch pünktlich sind zwei neue Puppenmädchen fertig geworden. Hier noch ein Abschiedsfoto mit allen dreien, bevor die zwei neuen Schwestern an Weihnachten zu ihren  Puppenmamis ziehen durften:

 

Einmal mit dunkelbraunen, glatten Haaren und himmelblauen Augen, angezogen mit einem Kleid, einem wärmenden Schalkragen zum Knöpfen, einer dunkelroten Weste, und blauen gehäkelten Schuhen…

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…und einem gehäkelten Blütenhaarband:

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Die zweite Schwester hat hellrosa Haare und eisblaue Augen, und trägt ein Ringeloberteil, einen Cordrock, darunter eine Unterhose, die man leider nicht sieht😉, und drüber eine blaue Strickweste mit Spiralknopf, himbeerrote Häkelschuhe…

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…und ebenfalls ein passendes Blütenhaarband mit Glasperle:carlottas-schwestern_4

Sie wollte unbedingt noch Carlottas Mütze aufprobieren:

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Beide sind wohlbehalten bei ihren neuen Mamis angekommen und haben sich schon gut  eingelebt🙂

 

Lieblings-Buchweizen-Knuspermüsli

Manchmal brauch ich einfach Knuspermüsli😉 Da mir gekauftes Knuspermüsli aber entweder zu teuer, und/oder zu süß ist und es oft irgendwie nach Pappe schmeckt, und sogar im Biomüsli so gut wie immer Sachen drin sind, die ich nicht essen will (Zucker, Sonnenblumenöl, Antioxidationsmittel, etc.) mach ich mir mein Müsli lieber selber. Hier mein absolutes Lieblingsrezept, das ich -mit kleineren Variationen- regelmäßig mache🙂

  • 4 cups Haferflocken
  • 2 cups Buchweizen
  • 2 cups Mandelblättchen/gehackte Mandeln
  • 1/2 cup Sonnenblumenkerne
  • 5 EL Ahornsirup
  • 1/4 cup flüssiges Kokosöl
  • Zimt
  • Kardamom
  • Vanille

Alles in einer großen Schüssel gut miteinander vermischen, auf 2 oder 3 (dann trocknet es schneller) Backbleche verteilen und bei 150°C ca. eine Stunde im Backofen rösten, nach einer halben Stunde mal auf dem Blech wenden. Im Ofen auskühlen lassen und ein luftdichtes Vorratsglas füllen. Fertig🙂

knuspermüsli

Sooooo lecker knusprig durch den Buchweizen, genau die richtige Süße und mit meinen absoluten Lieblingsgewürzen. Mjam. Deswegen ist das Glas im Hintergrund auch schon wieder leer😉

Die angegebene Menge passt genau in so ein großes IKEA-Bügelverschlussglas und reicht bei uns ca. 1- 2 Wochen.

Variieren lässt es sich z.B. so:

  • nach dem Rösten getrocknete Früchte dazugeben, z.B. Apfelstückchen, Banane, Himbeeren
  • andere Getreideflocken nehmen
  • andere Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Cashewkerne)
  • anderes Süßungsmittel (Honig, Agavendicksaft)
  • für ein Schokomüsli: Schokostückchen dazugeben😉

Gegessen wird es dann entweder mit Mandelmilch/Hafermilch und Obst je nach Saison, oder als Snack zwischendurch einfach so aus dem Glas🙂

Und falls es nicht ganz so schnell gehen muss und noch ein bisschen gesünder sein soll, mache ich die Rohkost-Variante mit gekeimtem Buchweizen nach dem Rezept von holistichabits. Das braucht allerdings ca. 2 Tage Vorbereitungszeit für den Buchweizen, und muss dann ziemlich lange im Ofen trocknen, wenn man keinen Dehydrator hat- der Zeitaufwand lohnt sich aber🙂

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