Frauengesundheit, Frausein, Kraftplätze, Rotes Zelt, Spirituelles

Neumond, Zeit der Roten Zelte

„Wollte man in der
Indianischen Kultur ein
Dorf zerstören, dann
zerstörte man einfach
die Moonlodge, den Ort der Weisheit.
So liegt es nahe, dass wir unser globales Dorf
am schnellsten wieder aufbauen können, indem wir
unser weibliches Wissen zurückfordern
und die Tradition
der Moonlodge wieder
aufleben lassen.“ (Tanishka)

red-tentBildquelle:  http://www.gudrunsjoeden.de/

Angeblich soll die Tradition der Roten Zelte schon uralt sein, früher soll es in jedem Dorf eines gegeben haben. Das Buch „The Red Tent“ von Anita Diamant hat diese Tradition wieder aufleben lassen.

Das Rote Zelt oder die Moon Lodge ist einfach gesagt eine Versammlung von Frauen, die zu jedem Neumond stattfindet. Genau dann, wenn Mädchen und Frauen Unterstützung, Rückzug und Ruhe am meisten brauchen. Eine zeitlose Tradition, die es in vielen alten Kulturen gab und immernoch gibt. Sie dient als ein regelmäßiges Forum, um die eigene weibliche Individualität zu bestärken.

Tanishka von www.starofishtar.com hat einen schönen Flyer dazu zusammengestellt, was das Rote Zelt genau ist. Sie bietet auf ihrer Webseite mittlerweile auch Onlinekurse für Frauen an, die ein Rotes Zelt organisieren wollen. Mit ihrer Erlaubnis möchte ich den Flyer hier übersetzt veröffentlichen. Man bzw. frau verzeihe mir eventuelle Übersetzungsfehler und etwas holprige Formulierungen 😉

Hier gibt es den Flyer als pdf zum Runterladen:

In Amerika gibt es schon eine richtige Bewegung, Rote Zelte schießen überall aus dem Boden 🙂 Bei Alisa Starkweather gibt es noch mehr darüber zu lesen: Red Tent Temple Movement

Auch der Trailer zum Film „Things we don’t talk about: Women’s Stories From The Red Tent“ macht auf jeden Fall Lust auf mehr, ich bin jedesmal wie elektrisiert, wenn ich ihn anschaue:

Ich würde sehr gerne dabei helfen, diese Tradition des Roten Zeltes auch hier bei uns wiederzubeleben, ein Projekt dazu reift schon seit geraumer Zeit in meinem Kopf. Dazu hier vielleicht bald mehr…

Was wäre, wenn es wirklich bald in jeder Stadt, in jedem Dorf, ein Rotes Zelt gäbe?

Hausgeburt, Schwangerschaft, Schwangerschaftsgedanken, Spirituelles, Yoga

Schwangerschaftsgedanken II

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Bauch innen und außen

Von außen kann man nun schon erahnen, dass da ein kleines Menschlein wächst… Ich warte sehnsüchtig auf die ersten zarten Bewegungen, das letzte Mal war es so in der 17. Woche, als ich das erste Mal was gespürt habe, und beim zweiten soll frau es ja früher spüren. Das kleine Zauberböhnchen müsste jetzt schon etwa 8-9cm groß sein, unglaublich, dass ich davon noch nichts merke!

Wehwehchen

Halten sich in Grenzen, eigentlich fühl ich mich wohl momentan, soweit das mit einem Puls von 100/60 geht 🙂 Ich muss vor allem drauf achten, genug zu trinken, da hapert es noch ein wenig, v.a. weil ich ja die Maus auch noch stille. Alles andere (Sodbrennen, Krampfadern, usw.) lässt hoffentlich noch ein wenig auf sich warten.

Medikamente, Kräuter, Pülverchen

Seit der 13. Woche spritze ich nun wieder jeden Abend Clexane. Bin auf die Idee gekommen, mir die Spritzen in einem bestimmten Muster in den Oberschenkel zu stechen, dann hab ich nicht nur verteilt lauter rote Punkte, sondern wenigstens ein cooles Einstech-Tattoo 😉

Angst

Als die Müdigkeit und die Übelkeit so in der 12./13. Woche plötzlich weg waren, hatte ich mal kurz Panik, jetzt geht es aber wieder. Bis zum nächsten Ultraschall bei der FÄ dauert es noch 6 Wochen, aber Anfang Februar muss ich wieder zur Hämatologin, die macht normalerweise auch immer einen US, das sollte mich dann hoffentlich beruhigen. So ganz cool wie gewünscht bin ich offenbar leider doch nicht.

Die Hebamme war heute zum ersten Mal da. Sie hat auch ein tragbares US-Gerät, damit hat man aber leider noch nichts eindeutiges hören können.

Am größten ist momentan aber die Angst, es einfach nicht zu schaffen mit zwei so kleinen Mäusen. Im Alltag geht die Schwangerschaft noch ziemlich unter, ganz anders als beim letzten Mal. Erst Abends, wenn ich mir den Bauch mit dem Schwangerschaftsöl einreibe, wird mir so richtig bewusst, dass ich ja schwanger bin. Wie wird es, wenn der Bauch langsam dicker wird und alles beschwerlicher wird? Die Maus ist ja noch zu klein um zu verstehen, dass ich dann nicht mehr alles machen kann…

Spirituelles

Als „Mitwachsendes Projekt“ hab ich mich für die allererste Idee entschieden, eine Perlenkette. Die erste Perle ist aus dem Griff einer alten Olivenholzbürste. Am Ende hab ich dann 28 verschiedene Perlen (weil ich ja erst in der 13. Woche damit angefangen habe), vielleicht auch einen Greifling für den kleinen Zwerg 🙂

Ich habs tatsächlich geschafft, einmal Yoga mit der DVD zu machen. Danach hab ich mich richtig gut gefühlt- fit, mit frischer Energie aufgetankt. Will ich nun auf jeden Fall regelmäßig machen, wenigstens einmal pro Woche.

Den Schwangerschafts-Altar hab ich erstmal auf meinem normalen Altar eingerichtet, es fehlen aber noch ein paar Dinge: Ein US-Bild, eine Schale für die Perlen (katzensicher!), eine Kerze.

Sonstiges

Ich hab mir tatsächlich die Belly Chimes von Amy Swagman bestellt. Allerdings warte ich noch auf die Ankunft des Päckchens, es kann bis zu 6 Wochen dauern.

Auf diese beiden Seiten hier gibt es ein paar witzige Anregungen, wie frau ihre Schwangerschaft dokumentieren kann:

Time Lapse Videos

20 Awesome Ways to Document your Pregnancy

Und: meine Hebamme würde diesmal sogar eine Hausgeburt machen, vorausgesetzt natürlich, es gibt keine größeren Probleme im Vorfeld. Auf jeden Fall bin ich sehr froh, dass diesmal zumindest die Chance auf eine Hausgeburt besteht. Ich muss mich selber noch ausführlicher damit befassen, Infos sammeln, lesen… aber zum jetzigen Zeitpunkt fühlt es sich für mich richtig an.

Habt ihr (Lese-)Tipps zum Thema Hausgeburt?

Frausein, Geburt, Kreatives, Schwangerschaft, Selbermachen, Spirituelles

Geburtsvorbereitung

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Ja, heute fängt die 37. Woche an. Ab jetzt wäre das Mäuschen offiziell keine Frühgeburt mehr 🙂 Langsam wirds also wirklich ernst!

Ab heute werde ich dann alles was ich an wehenhemmenden Maßnahmen in den letzten Wochen gemacht habe (Magnesium, Bryophyllum, Baldrian-Tee), absetzen, und dafür geburtsvorbereitend nach den Empfehlungen meiner Hebamme Himbeerblättertee trinken, täglich einen EL geschroteten Leinsamen essen und regelmäßig eine Dammmassage machen. Ab nächster Woche gibts zusätzlich noch Akupunktur.

In letzter Zeit hab ich eine fast erschreckende Lust auf Lebkuchen und Yogi-Tee- beides enthält wehenfördernde Gewürze wie Ingwer, Zimt, Nelken…

Der Inhalt für die Kliniktasche wartet darauf eingepackt zu werden, die letzten Mützchen und Söckchen werden fertiggestrickt, und dann heißt es geduldig warten, was passiert. Vertrauen, dass alles so kommt wie es soll. Die Unplanbarkeit akzeptieren.

Ein Geburtsamulett hab ich mir auch schon gebastelt. Erinnert ihr euch noch an die Fichtengöttin, die ich vor fast einem Jahr geschnitzt habe? Da dachte ich noch nicht im Traum daran, dass sie in einem Geburtsamulett Verwendung finden wird…

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Anastasia, Spirituelles, Wedisches

Neues Anastasia Buch

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Im Herbst kommt das 10. Anastasia-Buch vom russischen Schriftsteller Wladimir Megre in den Handel.

Hier kann man es schon vorbestellen:

http://www.mare-versand.de/govinda-buecher/neuerscheinungen/anastasia-band-10.html

Für Anastasia-Fans wie mich ein absolutes Muss!

Wer Anastasia noch nicht kennt, kann sich hier mal ein bisschen umschauen, unter anderem gibts auch Leseproben:

http://www.anastasia-de.eu/de/buecher

Anastasia ist eine sibirische Einsiedlerin, die allein in der Taiga lebt und über erstaunliche Fähigkeiten verfügt.  Eines Tages trifft sie den russischen Unternehmer Wladimir Megre- und prophezeit ihm, dass er Bücher über sie schreiben wird…

Auch wenn die Geschichten für manchen vielleicht etwas fantastisch anmuten, spüre ich doch, dass eine tiefe, echte Wahrheit dahinter steckt. Ich kann das Gefühl nicht wirklich beschreiben… nur sagen, dass mich noch nie ein Buch (bzw. 9 Bücher ;-)) so berührt haben wie diese. Und da bin ich nicht alleine- viele Menschen (zuerst v.a. in Russland) fühlen sich inspiriert, schreiben Gedichte und Geschichten, malen Bilder über Anastasia und ihre Vision von einer neuen Zivilisation und fangen an, ihren Traum von einem Familienlandsitz zu verwirklichen. Ob es Anastasia nun wirklich gibt oder nicht, ist finde ich gar nicht so wichtig…

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