Aufklärung, Elternsein, Frausein, Geburt, Hausgeburt, Kinder, Schwangerschaft, Sternenkinder

Meine kleine Geburt

Triggerwarnung: Vorsicht, nichts für schwache Nerven!!!

 

Ich habe hin-und herüberlegt, ob ich diesen Beitrag wirklich so veröffentlichen soll. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass genau soetwas auch an die Öffentlichkeit kommt, weil es einfach mit zum Leben dazugehört. Bisher wurde bzw. wird diese Thematik halt einfach im wahrsten Sinne des Wortes totgeschwiegen, weil es unangenehm ist, man nicht weiß, wie man mit Betroffenen umgehen soll, und man sowas vielleicht auch einfach gar nicht wissen will. Lustige Geschichten finden vermutlich mehr Leser, aber manchmal ist das Leben halt einfach NICHT lustig.

Da eine kleine Geburt ein in Deutschland leider immernoch eher ungewöhnlicher Weg ist, und frau nach der Diagnose „verhaltener Abort“ meist sofort zur Ausschabung gedrängt wird, will ich hier meinen Erfahrungsbericht dazu beisteuern und Mut machen, auch bei einer Fehl-Geburt einen selbstbestimmten Weg zu gehen:

Seit mittlerweile zwei Wochen wusste ich, dass das kleine Herz in meinem Bauch nicht mehr schlägt. Jeder Blick in den Spiegel schmerzt. Es ist wirklich nur schwer zu ertragen, wenn der Bauch noch schwanger aussieht, man aber weiß, dass das Kleine nicht mehr lebt. Es zerreißt einen fast, jeden Tag ein bisschen mehr. Ebenso wie alles, was mit Schwangerschaft oder Geburt zu tun hat. Es ist nur schwer, dem zu entfliehen. Alle Mütter von drei Kindern werden mich von nun an an unser drittes Sternchen erinnern…

Als wäre alles nicht schon schwer genug gewesen, hat eine fiese Erkältung die ganze Family flachgelegt. Die Kinder waren schnell wieder fit, aber fitte Kinder nehmen leider gar keine Rücksicht auf kranke Eltern, und so lagen unsere Nerven ziemlich schnell blank. Keine besonders guten Voraussetzungen, um gut loslassen zu können…

Umso froher war ich, dass es nach genau zwei Wochen warten und ein bisschen Nachhelfen mit Kräutern und Homöopathie letzte Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag tatsächlich von selbst gegangen ist. Und fühle mich irgendwie seltsam erleichtert und leer.

Zwei Tage vorher fing es mit ganz leichten Schmierblutungen an. Ab Sonntag hatte ich dann schon immer mal wieder so ein regelschmerzartiges Ziehen. Montag Abend dann gegen halb 9 ging es los mit wehenähnlichen Kontraktionen wie beim richtigen Geburtsbeginn, die dann in immer kürzeren Abständen kamen, bis es alle zwei Minuten waren. Und dann kam auch das Blut, und immer mal wieder schwallartig ziemlich große Stücke, wohl Gebärmutterschleimhaut und geronnenes Blut. Zwei oder dreimal bin ich zwischendurch zum Ausruhen aufs Sofa (die Klobrille ist doch ziemlich unbequem auf Dauer), da wurden aber sofort sowohl die Abstände kürzer, als auch die Kontraktionen schmerzhafter- ich vermute, weil das Blut nicht ungehindert abfließen konnte (Zusammenhang zu Regelschmerzen?!!!). Zwischendurch hab ich immer wieder getrunken und einen Apfel gegessen. Irgendwann, nachdem die Abstände schon langsam wieder größer geworden waren, wurden sie auf einmal wieder kürzer und die Kontraktionen heftiger, und meine Vermutung, dass irgendwas im Gebärmutterhals feststeckt hat sich bestätigt. Ich habe getastet und es dann mit den Fingern rausgezogen, es sah aus wie ein Stückchen Plazenta oder vielleicht auch die Fruchtblase. Danach wurden die Kontraktionen sofort wieder schwächer und die Abstände länger, bis es sich nach insgesamt 6 Stunden wieder so beruhigt hatte, dass ich um 3 Uhr ziemlich fertig aber irgendwie auch zufrieden ins Bett gehen konnte. Mein Körper hatte es diesmal alleine geschafft.

Einen Tag später hatte ich dann noch leichte „Nachwehen“ und ziemliche Kreislaufprobleme. Wie eine kleine Geburt eben. Nur mit leerem Bauch UND leeren Armen am Ende. Aber zumindest war es ja quasi eine kleine Hausgeburt…

Aber es war noch nicht alles. Zwei Tage später hatte ich irgendwie ein ungutes Gefühl, und spürte so einen Druck nach unten, als ob noch irgendwas rauswollte. Also hab ich das homöopathische Mittel nochmal wiederholt, vorsorglich viel Wasser mit Zitrone getrunken, und kurze Zeit später fing es tatsächlich nochmal ganz schön stark an zu bluten. Es steckte nochmal etwas im Gebärmutterhals fest, diesmal konnte ich es allerdings nicht rausziehen. Dann fiel mir zum Glück noch ein, mit aller Kraft zu pressen wie bei einer Geburt. Und siehe da, ein kinderfaustgroßer Klumpen plumpste heraus. Danach hat sich sofort alles wieder beruhigt, und die Blutung wurde wieder deutlich schwächer. Den Klumpen hab ich aufgehoben und eingefroren, um später, wenn ich soweit bin, etwas zu haben, was ich bei einem kleinen Beerdigungsritual an Mutter Erde zurückgeben kann.

Kreislaufmäßig ging es mir dann allerdings ziemlich miserabel, bei jedem Aufstehen wurde mir schwindelig. Zum Glück kam meine Mum für zwei Tage zu uns, alleine hätte ich mich nicht um die Kids kümmern können. Beim Frauenarzttermin am nächsten Tag zeigte sich auch der Grund dafür: ein Hb-Wert von 6,2 (normal ist ca. 12). Ab einem Wert von 6 ist eigentlich eine Bluttransfusion angezeigt. Das war erstmal ein ziemlicher Schock. Bluttransfusion?! Ich sollte nun übers Wochenende hochdosierte Eisentabletten nehmen, und dann wollte die Ärztin den Hb-Wert nochmal kontrollieren. Da er aber in den zwei Tagen (logischerweise) nur minimal auf 6,6 gestiegen ist, ich immernoch weiß wie eine Wand aussah und mein Kreislauf immernoch total im Keller war, wurde ich sofort zum Hämatologen überwiesen. Am gleichen Tag bekam ich noch eine Eiseninfusion, und einen Tag später dann tatsächlich eine Bluttransfusion. War schon ein etwas seltsames Gefühl, insgesamt 2 Stunden dazusitzen und fremdes Blut durch einen Schlauch in den eigenen Körper laufen zu sehen, aber ich spürte förmlich, wie die Farbe in mein Gesicht zurückkehrte. Danke an den Menschen, der sein Blut gespendet hat.

Danach ging es mir schlagartig wieder besser. Und beim heutigen Frauenarzttermin endlich die Erleichterung: ich brauche keine Ausschabung, bis auf einen klitzekleinen Rest ist alles abgeblutet. Es ist also geschafft. Ein kleines bisschen stolz, dass ich es diesmal alleine geschafft habe, auch wenn es durch den hohen Blutverlust gefährlich war.

Die Wut auf das Schicksal weicht langsam, und macht anderen Überlegungen Platz.

Will ich wirklich noch ein weiteres Kind, wenn es scheinbar nur mit medizinischer Hilfe (Heparinspritzen) möglich ist? Kann ich mich mit zwei Kindern zufrieden geben, wenn ich doch so gerne eine große Familie hätte? Was tue ich meinen Kindern für ein potentielles Leid an, wenn ich meine „Defekte“ an sie weitervererbe? Vielleicht hätte ich, wenn es rein nach der Natur ginge, ja auch gar keine Kinder bekommen sollen?…

Weil ich es so wichtig finde, die Alternative kleine Geburt bekannter zu machen, hier noch ein paar Links:

Allgemeine Informationen zu Fehlgeburten und Vor-und Nachteile einer kleinen Geburt:

http://www.mein-sternenkind.de/fehlgeburt/kleine-geburt/

Noch zwei andere (lange) Berichte über kleine Geburten:

https://www.hebammenblog.de/die-kleine-geburt-ein-fehl-geburtsbericht/

http://www.schwanger-in-duesseldorf.de/selbstbestimmt_auch_bei_einer_fehlgeburt.html

Aufklärung, Elternsein, Frausein, Geburt, Schwangerschaft, Sternenkinder

Und wieder ein viel zu früher Abschied….

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Es war leider nur ein kurzer Besuch auf der Erde…

Die größte Angst, die eine Sternchenmama leider immer bei einer neuen Schwangerschaft begleitet, ist wieder wahr geworden. Ein drittes Mal.

Unser kleiner Bauchbewohner wollte schon wieder zurück zu den Sternen. Gestern beim Ultraschall in der 9. SSW, nach einer uuuuneeeendlich langen Stunde im Wartezimmer, die sich angefühlt hat wie die Ewigkeit, gab es keinen Herzschlag mehr zu finden.

Noch ist es schwer zu begreifen, der Alltag sorgt noch für Ablenkung. Aber ich spüre schon, wie sich die Trauer ganz langsam wie eine schwere Decke auf mich herabsenkt. Gemischt mit ein bisschen Wut aufs Schicksal, dass es uns schon wieder getroffen hat.

Aber wissend, dass nichts ohne Grund geschieht. Und dass alle meine Sternchen vielleicht die Antwort auf die Frage nach meiner Aufgabe hier auf der Erde sind… Die Reaktionen in der Arztpraxis gestern, sowohl von der Ärztin selbst (ein routinemäßiges, schulterzuckendes „Tut mir leid“) als auch von den Sprechstundenhilfen (betretenes Schweigen, wortloses Hinschieben des leeren Mutterpasses) haben mal wieder gezeigt, dass es immernoch ein großes Tabuthema ist, und keiner so richtig weiß, wie man angemessen darauf reagiert. Immerhin wusste die Ärztin schon, dass ich nicht sofort ins Krankenhaus will, sondern erst einmal auf eine kleine Geburt warten möchte.

Jetzt hoffe ich sehr, dass sich unser drittes Sternchen bald auf natürlichem Wege verabschiedet und mir wenigstens eine Ausschabung erspart bleibt. Wie ich dieses Wort HASSE- als würde man etwas Unerwünschtes herauskratzen müssen. Dafür muss dringend ein besseres Wort gefunden werden.

Durch meine beiden lebenden Kinder bin ich zum Glück gezwungen, einen „normalen“ Alltag zu leben, was hoffentlich verhindert, dass ich wieder in so ein tiefes Loch stürze wie nach der zweiten Fehlgeburt.

Gute Reise, kleiner Stern *

Du riechst so gut!, Geburt, Hausgeburt

Der kleine Bruder ist da :-)

Um 10 Uhr heute morgen hab ich die Geburtskerze angezündet, und heute nachmittag um halb vier ist er geschlüpft.

Wie gewünscht war es eine Bilderbuch-Hausgeburt 🙂 Mit knapp über 4000g und 55cm ist er allerdings nicht wirklich klein…

Auch die große Schwester ist jetzt schon begeistert von den süßen Füßchen 🙂

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Die nächsten Tage werden wir ausgiebigst mit unserem süßen Wunder kuscheln und uns vor der Hitze so gut es geht drinnen verstecken…

Geburt, Hausgeburt, Selbermachen

Geburtskerze

Ich habs tatsächlich noch geschafft, eine Geburtskerze zu machen bzw. zu verzieren:

Die werde ich dann anzünden, wenn die ersten Wellen kommen, und sie soll mir dabei helfen, den Fokus nicht zu verlieren und mich auf die Geburt zu konzentrieren.

Ansonsten ist auch soweit alles fertig, von mir aus könnte sich der Zwerg also langsam auf den Weg machen 🙂 Ich trinke schon fleißig Himbeerblättertee, aber noch tut sich wehentechnisch nicht wirklich was. Es wird spannend…

Frauengesundheit, Geburt, Hausgeburt, Kräuter, Schwangerschaft, Schwangerschaftsgedanken

Schwangerschaftsgedanken IV: 31. SSW

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Der Countdown läuft! Noch 10 Wochen bis zum ET.

Bauch innen und außen

Der Bauch fühlt sich an und sieht aus wie mindestens 35. Woche! Umfang misst 106 cm! Wo soll das noch hinführen?

Noch strampelt und tritt der Zwerg was das Zeug hält, gerne auch mal so, dass ich richtig wackle.

Wehwehchen

Die vermehrten Kontraktionen haben sich letztes Mal so um die 25. Woche bemerkbar gemacht, in der 26. SSW war ich dann ein paar Tage im Krankenhaus und danach lag ich die meiste Zeit auf dem Sofa. Diesmal merke ich immernoch nichts, bis auf ein gelegentliches Hartwerden, das aber normal ist. Vielleicht „weiß“ mein Körper, dass ich mir das diesmal nicht leisten kann, mit kleiner Wuselmaus um mich herum… Allgemein fühle ich mich viel fitter als bei der letzten Schwangerschaft. Ob das an der Ernährung liegt?

Ab und zu zieht der Ischias, v.a. bei nasskaltem Wetter und nach langen Spaziergängen. Dagegen hat mir die Hebamme das Kreuzbein-Massageöl von Ingeborg Stadelmann gegeben. Eine Massage mit dem Igelball und eine warme Wärmflasche helfen auch ganz gut.

Kräuter, Pülverchen

Da mein Eisenwert nicht der beste ist, nehme ich jeden Tag mindestens 2x Blutquick vor dem Essen. Außerdem trinke ich jeden morgen ein Glas Zitronenwasser auf nüchternen Magen, damit hab ich auch gleich noch das Sodbrennen abgeschafft.

Angelehnt an das Rezept aus dem Buch „Alchemilla“ hab ich mir meinen eigenen Schwangerschaftstee gemischt (Ohne Himbeerblätter, wegen den vorzeitigen Wehen):

Frauenmantel, Brennessel, Zinnkraut, Schafgarbe, Goldrute, Melisse, Johanniskraut zu gleichen Teilen.

Davon gibt es jeden Abend eine große Tasse, mit ein paar Spritzern Zitronensaft (-> Eisen).

HypnoBirthing

Wenn ich es schaffe, setze ich mich Abends mit Strickzeug aufs Sofa und höre mir nebenbei die Affirmationen an, die Entspannungsübungen im Bett vorm Schlafen, und die Atemtechniken versuche ich im normalen Tagesablauf mit einzubauen.

Sonstiges

Der Nestbautrieb ist ausgebrochen, aber so richtig! Ausmisten, Sortieren, Listen schreiben und abarbeiten… und endlich auch ein bisschen Stricken, auch wenn ich lange nicht soviel Zeit dafür habe wie letztes Mal.

Schlafen wird langsam zur echten Herausforderung- ich wälze mich von einer Seite auf die andere, wache ziemlich oft auf, und zerbreche mir dann den Kopf über über Plazentanosoden, Lotusgeburt, Stoffwindeln, Bauchabdrücke, usw…

Und die Gedanken drehen sich zunehmend um die Geburt.

Für die Maus hab ich das Buch „Runas Geburt“ gekauft, auch wenn sie vermutlich noch ein bisschen zu klein dafür ist. Angucken tut sies jedenfalls gerne 🙂

Attachment Parenting, Geburt, Kinder, Schwangerschaft

Schwangerschaftslektüre

Ich liebe Listen! Deswegen hier nun endlich mal meine Schwangerschafts-Lektüre-Liste. Viele Bücher davon habe ich schon während der letzten Schwangerschaft gelesen, zum Glück!, denn momentan bleibt mir nicht besonders viel Zeit zum Lesen. Das sind also meine absoluten Favoriten:

  • Die selbstbestimmte Geburt, Ina May Gaskin: Macht sehr deutlich, wie wichtig für die Geburt eine Umgebung ist, in der frau sich wohl und geborgen fühlt. Mit vielen authentischen Geburtsberichten, die die Geburt als vollkommen natürliches Geschehen darstellen und dabei helfen, Vertrauen in die eigene Geburtsfähigkeit aufzubauen. Wenn ich nur ein einziges Buch empfehlen könnte, wäre es vermutlich dieses.
  • HypnoBirthing, Marie F. Mongan: Quasi die Fortsetzung zu „Die selbstbestimmte Geburt“, frau bekommt Techniken für die Selbsthypnose bzw. Tiefenentspannung während der Geburt an die Hand.
  • Die Hebammensprechstunde, Ingeborg Stadelmann: DAS alternative Nachschlagewerk für die komplette Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Mit viel Eigenwerbung für die Stadelmann-Produkte, die aber wirklich absolut empfehlenswert sind.
  • Schwangerschaft- Mythos und Wirklichkeit, Karen Sailer: 5 sehr authentische Berichte vom Kinderwunsch bis zum Wochenbett, die den Mythos von der permanent glücklichen Schwangeren entlarven. Eine Wohltat!
  • Geborgene Babys, Julia Dibbern: Darüber, was ein Baby wirklich braucht (Hinweis: nicht viel ;-)).

und ganz neu auf dem Lesestapel:

  • Sacred Pregnancy, Anni Daulter: quasi ein Tagebuch im Buch, mit je einem bestimmten Thema für jede Schwangerschaftswoche. Wunderschönes Design, tolle Fotos, einfach ein Wohlfühlbuch. Zusammen mit „Die selbstbestimmte Geburt“ ein schönes Büchergeschenkpaket für werdende Mamis 🙂
Babykram, Geburt, Schwangerschaft, Schwangerschaftsgedanken

Schwangerschaftsgedanken III: Und schon wieder Halbzeit!

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Es macht mir fast ein bisschen Angst, wieeee schnell die Zeit vergeht. Es ist tatsächlich schon die 20. Woche, die Hälfte ist geschafft.

Bauch innen und außen

Seit etwa der 17. Woche, wie beim letzten Mal auch, spüre ich den kleinen Zwerg ab und zu zappeln, manchmal schon ganz schön heftig, und auch schon von außen. Beim letzten Hebammenbesuch haben wir mit ihrem tragbaren US-Gerät auch ganz deutlich das Herz schlagen hören. Und da der Bauch nun wächst und wächst,  wird die Schwangerschaft doch so langsam auch im Alltag präsent.

Nächste Woche habe ich den „großen“ US bei der Frauenärztin, bin schon sehr gespannt, ob es denn ein Outing geben wird. Wahrscheinlich lasse ich mir das Geschlecht dann auf einen Zettel schreiben und nehme den in einem Umschlag mit nach Hause 😉

Wehwehchen

Gegen meinen niedrigen Blutdruck trinke ich morgens gleich grünen Tee, das scheint zu wirken. Außerdem gibts wieder sexy Kompressionsstrümpfe. Gestern hat sich zum ersten Mal das Sodbrennen wieder gemeldet, args. Also wieder weniger und dafür öfter essen. Ansonsten geht’s mir aber echt gut momentan.

HypnoBirthing

Ab der 20. Woche, also jetzt, werde ich wieder anfangen, regelmäßig die HypnoBirthing Affirmationen und Entspannungsübungen zu hören. Diesmal abends vorm Einschlafen im Bett mit dem iPod, ich muss ja mitkriegen wenn Babymiez aufwacht.

Sonstiges

Die Klangkugel von Amy Swagman, auf die ich so lange gewartet habe (6 Wochen!) ist endlich angekommen, und nun klingelt es fleißig und ganz zart bei jeder Bewegung vor meinem Bauch 🙂

mango

So langsam meldet sich der Nestbautrieb… Da wir an Babyklamotten und sonstigem Kram aber eigentlich noch bzw. schon alles haben, ist die Besorgungsliste ziemlich kurz. Und soviel Zeit zum Stricken wie beim letzten Mal hab ich sowieso nicht. Da Babymiez ja ein Winterbaby war, MUSS ich für das Zauberböhnchen allerdings unbedingt noch ein paar leichtere Baumwoll-Sommersachen stricken 😉

Gedanken um die Geburt und die Zeit danach schwirren mir im Kopf rum- Hausgeburt in einer Mietwohnung, was machen wir diesmal mit der Plazenta, machen wir vielleicht sogar eine Lotusgeburt?

Elternsein, Geburt, Schwangerschaft

Babymiez‘ Geburtsbericht: Hausgeburt im Krankenhaus

Nach über einem Jahr bin ich nun endlich bereit dazu, den Geburtsbericht zu veröffentlichen. Es ist ja doch etwas seeeeehr persönliches. Aufgeschrieben hab ich es gleich kurz nach der Geburt, und ich bin froh darüber, denn viele Details sind inzwischen verblasst.

Ich hatte mir schon gleich zu Beginn der Schwangerschaft eine Beleghebamme gesucht, die auch Hausgeburtshebamme ist. Die Vorsorge habe ich im Wechsel bei der Frauenärztin und bei der Hebamme gemacht. Wegen meinem Gerinnungsdefekt war eine Hausgeburt aber leider von vorneherein ausgeschlossen, was mir eine Weile zu schaffen gemacht hat. Irgendwann habe ich mich dann damit abgefunden, geholfen hat mir dabei unsere Geburtswunschliste, die wir beim Vorgespräch im Krankenhaus mit abgegeben haben.

Nachdem ich ja seit der 26. SSW mit vorzeitigen Wehen bzw. häufigen Kontraktionen zu tun hatte, hatte ich nie daran geglaubt, doch soo nah an den ET heranzukommen…

Vorbereitung

Ab der 21. SSW hab ich angefangen, mich mit „HypnoBirthing“ auf die Geburt vorzubereiten. Zum Buch dazu gibt es eine CD mit Entspannungsübungen, zusätzlich haben wir noch einen Kurs bei Stefanie Glaser besucht. Zu HypnoBirthing werde ich noch einen extra Artikel schreiben. Nach und nach konnte ich das durch die zwei vorangegangenen Fehlgeburten verlorene Vertrauen in meinen Körper wieder aufbauen.

In der 36. Woche starteten wir dann sogar mit geburtsvorbereitender Akupunktur. 3 Termine im wöchentlichen Abstand. Der letzte war am Mittwoch, den 9.11.

Der ET (18.11.) rückte näher und näher, und so langsam wurde ich doch ungeduldig, weil im KH theoretisch am Termin eingeleitet werden sollte wegen der Gerinnungsgeschichte. Natürlich nur, wenn ich auch einwillige, aber ein bisschen unter Druck gesetzt hab ich mich dann seit dem Arztgespräch schon gefühlt. Ich wollte keinesfalls eine Einleitung, lieber hätte ich noch alles mögliche ausprobiert von Rizinuscocktail bis Einlauf.

Mit meiner Hebamme hab ich dann ausgemacht, dass ich mir für Sonntag, den 13.11. Rizinuskapseln besorge, und wir dann einfach gucken was passiert. Sie arbeitet gern Sonntags, und der 13. wäre mein Wunschdatum gewesen, also perfekt 😉

Ich hab mir die Rizinuskapseln gekauft- allerdings in einer geringeren Dosierung als die Hebamme gesagt hat, sodass ich 80 St. hätte nehmen müssen, um auf die 2 EL eines Rizinuscocktails zu kommen. Das war mir dann doch bisschen zu viel, zumal ich nur eine Packung gekauft hatte. Und den Gedanken während der Geburt dann Durchfall zu haben, fand ich auch nicht grade prickelnd.

Kurz vor der Geburt habe ich noch schnell das Buch „Birthing from Within“ bestellt, innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und es bereut, dass ich es mir nicht schon früher gekauft hatte. Es ist DAS Buch, das ich gesucht habe. Es hat die praktischen Tipps und Ratschläge, die in „Die selbstbestimmte Geburt“ fehlen, und das Weiblich-Spirituelle, das ich beim „HypnoBirthing“ etwas vermisse. Leider reichte dann die Zeit nicht mehr für die Übungen, aber allein, es noch gelesen zu haben hat mich schon enorm beruhigt. Bei der nächsten Schwangerschaft (also jetzt ;-)) will ich mich damit dann noch viel mehr beschäftigen.

Geburt

Da sich wehentechnisch bis zum 12.11. noch nicht viel getan hat, hab ich also am Samstag abend ein Senfmehlfußbad gemacht, mir dabei mit den letzten Tropfen vom Weleda Schwangerschaftsöl den Bauch einmassiert, und das kleine Kätzchen gebeten, sich doch mal langsam auf den Weg zu machen…

Am nächsten morgen im Bett dann merke ich regelmäßige Kontraktionen, so etwa alle 10 Minuten, ab ca. 6.50 Uhr. Ich werde ein bisschen aufgeregt- geht es tatsächlich heute los? Es ist der 13. ! Sicherheitshalber stehen wir gegen 8 Uhr auf, ich gehe duschen und Haare waschen, wer weiß wann ich das nächste Mal dazu komme 😉

Die Kontraktionen werden tagsüber regelmäßiger, die Abstände langsam kürzer, und allmählich kann ich dann doch auch von „Schmerz“ sprechen. Die schmerzhaften Phasen dauern anfangs noch ca. nur 20 Sekunden.

Wir gehen nachmittags nochmal eine ¾ Stunde lang langsam spazieren, beim Laufen dann kommen die Kontraktionen alle 3 Minuten, ich kann sie am besten aushalten, wenn ich in Bewegung bleibe und mit der Hypnobirthing-Bauchatmung „dagegen“ atme. Zum Aufwärmen nach der Kälte gibt’s Punsch mit extra viel Zimt und Nelken, und Lebkuchen.

Gegen 17 Uhr rufe ich die Hebamme an, dass es heute evtl. noch was werden könnte… Regelmäßige Wellen alle 5 Minuten, aber schmerzhafte Phase noch keine 40-60 Sekunden. Ich soll mich ablenken und versuchen zu entspannen, wenn ich will kann ich in die Wanne. Mache ich auch, gegen 18 Uhr. In der Wanne werden die Wellen zuerst weniger, als ich wieder draußen bin dafür die Abstände wieder kürzer und auch die schmerzhafte Phase länger, jetzt bin ich bei 40-60 Sekunden! Oha!

Ich mache weiter die Bauchatmung, stöhne leise vor mich hin und lasse mein Becken dabei kreisen, das macht einiges aus in Punkto Schmerzempfinden. Auf dem Gymnastikball Spiralen kreisen ist auch gut. Ich versuche, auf dem Sofa zu entspannen, chatte noch kurz mit einer Freundin. Sie fragt, ob ich denn noch einschlafen könnte mit den Wellen- ich verneine- bei der Intensität könnte ich sicher nicht mehr schlafen- und sie rät mir, dringend mal nach dem Muttermund zu tasten. Was ich sofort mache.

Ich bin total aus dem Häuschen, ich komme zwar mit dem Finger nur grade so hin, kann aber deutlich spüren, dass der Mumu schon mindestens 2-3 cm offen ist und das Köpfchen bzw. die Fruchtblase(?) hervorschaut.

Jetzt wird es also wirklich, wirklich ernst!

Ich sag aufgeregt meinem Schatz Bescheid, und wir fangen hektisch an, die letzten Sachen in die Kliniktasche zu packen. Gegen 22.30 Uhr telefoniere ich nochmal mit der Hebamme, sie meint, ich soll Bescheid sagen, wenn ich mich in Obhut begeben will, dann fährt sie sofort los. Ich will noch nicht ins KH, lieber noch so lange wie möglich daheim bleiben. So gegen 24 Uhr halte ich es dann langsam nicht mehr aus, ohne mich irgendwo festzuhalten und anzulehnen und schon etwas lauter dabei zu stöhnen.

Also die Hebamme zum dritten Mal angerufen und Startschuss gegeben, wir treffen uns gegen 0.30 Uhr im KH. Mit dem Auto brauchen wir nur knapp 5 Minuten, wir fahren vor bis zur Eingangstür, Schatzi muss das Auto dann noch wegbringen, ich warte solange im Eingangsbereich. Die Zeit kommt mir vor wie die Ewigkeit…

Wir klingeln an der Tür zum Kreißsaal. Zuerst geht es ins CTG-Zimmer, regelmäßige Wellen alle 3 Minuten. Dann kommt auch schon meine Hebamme dazu, tastet den Mumu, der mittlerweile schon bei 6-7 cm ist! Der Kopf von Babymiez steht oberhalb vom Schambein.

Ich ziehe meine „Geburtsklamotten“ an, und wir ziehen ins Wehenzimmer nebenan um. Kreißsäle sind in dieser Nacht tatsächlich ALLE belegt! Die Hebamme improvisiert…holt einen Gebärhocker, eine Matte zum Draufknien, einen Geburtsball, eine Duftlampe aus dem Bad nebenan.

Ich befinde mich in einer Art dämmerndem Wachzustand, weit weg von der Außenwelt, arbeite mich von Welle zu Welle.

Irgendwann fange ich an am ganzen Körper an zu Zittern, die Hebamme gibt mir dagegen Gelsemium C30. Irgendwann hab ich trotz Wollsocken eiskalte Füße, ich bekomme eine Fußmassage mit einem Stadelmann-Öl. Um 3 Uhr ist der Muttermund bei 7-8 cm. Ich probiere verschiedene Stellungen aus: im Knien auf dem Bett, mit den Armen auf dem Kopfteil abgestützt, dabei massiert die Hebamme mein Steißbein, sehr angenehm.

Dann stütze ich mich im Stehen vor dem Bett auf dem Geburtsball ab, der auf dem Bett liegt. Warten auf die nächste Welle, mitatmen, tönen… Zeitgefühl hab ich absolut keines mehr. Mein Kopf ist vollkommen leer, ich bin einfach nur HIER, und gleichzeitig weit weg. In „Labour Land“, wie es auf Englisch so treffend heißt. Versuche, mit dieser unglaublichen Kraft mitzugehen.

Um kurz vor 5 schickt mich die Hebamme aufs Klo zum Pullern, mit der Absicht, die Fruchtblase zum Platzen zu bringen. Ich zieh mir den Bademantel an, setz mich aufs Klo, die nächste Welle kommt, ich stöhne dazu und „PFLATSCH“- ist sie auch schon geplatzt, und ein Schwall Fruchtwasser plätschert ins Klo. Wie eine Wasserbombe hat sich das angehört, ich war total baff!

Um 5.10 Uhr ist dann der Mumu auch schon vollständig offen, das Fruchtwasser klar, Baby steht bei Beckenmitte. Ab jetzt kann ich dann nicht mehr mit der Hypnobirthing-Bauchatmung weitermachen, ich muss richtig laut mit den Wellen mitstöhnen, hab ab da dann kurz und tief ein- und lange auf Aaaaaaaaaaaa ausgeatmet.

Dann sitze ich kurz mal auf dem Geburtshocker, dann im Knien vor Schatzi, der auf dem Geburtsball sitzt. Immer wenn eine Welle kommt, werfe ich mich ihm auf den Schoß, in der Pause zwingt die Hebamme mich wieder hoch.

Das war mit der anstrengendste Teil der Geburt, weil die Phase recht lang gedauert hat. In jeder Pause zwischen den Wellen muss ich einen Schluck trinken, weil mein Mund vom Stöhnen (mittlerweile schon fast Schreien) so trocken ist. Ich kann mich aber in den kurzen Pausen ganz normal unterhalten, nur wenn die nächste Welle anrollt, bin ich wieder „weg“. Und die rollen immer heftiger an…es ist ein unglaublicher Druck nach unten, als ob ich groß aufs Klo müsste. Und auch der Druck wird immer größer. Die Hebamme macht zwischendurch immer wieder Dammassage und legt Kompressen auf den Damm.

Dann sitze ich auf dem Geburtshocker, Schatzi hinter mir zum Anlehnen, er muss ganz schön dagegenhalten. Und ich muss den inneren Schweinehund überwinden und obwohl es schon ganz schön wehtut, noch mehr mitpressen, es war tatsächlich ein PressDRANG, gegen den ich gar nichts machen kann. Der „Ring of fire“ ist dann gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Das Köpfchen zwischen den Beinen mit der Hand zu berühren, ein unglaubliches Gefühl…Um 6 Uhr gibt die Hebamme mir Coffea C 200, die Ärztin kommt mit dazu.

Ich gebe alles, presse was das Zeug hält, und habe das Gefühl, gleich explosionsartig groß zu müssen- einfach ignorieren, trotzdem mitdrücken.

Um 6:15 Uhr ist der Kopf durch, die Hebamme zieht kurz, der Rest flutscht hinterher und:

SIE IST DA!

Es ist geschafft, ich kann es kaum glauben. Spontangeburt in der 1. HHL. Sie sieht ein bisschen blau aus, Kopf, Arme, Beine, alles dran. Da war tatsächlich ein echter kleiner Mensch in meinem Bauch! Unfassbar. Sie ist ganz ruhig, kein einziger Schrei.

Ich fühle mich wie im Traum… Sehe das rote Handtuch zum Vorwärmen auf der Heizung, da hab ich sie auch schon im Arm und bin vom ersten Augenblick an total fasziniert.

Die Nabelschnur war um Schulter und Hüfte gewickelt, deswegen ist sie in der Austreibungsphase immer wieder zurückgerutscht, was die ganze Phase um etwa eine Stunde verlängert hat.

Um 6.25 Uhr schneidet Papa die Nabelschnur durch, die Hebamme nimmt das Blut für die pH-Wert-Bestimmung ab, und muss noch ein zweites Mal abnehmen, weil der erste Wert laut der anwesenden Ärztin „zu gut“ für eine solche natürliche Geburt ist.

Dann kriege ich zwei Akupunkturnadeln in den Bauch neben dem Bauchnabel verpasst, um die Plazentageburt anzuregen, und Babymiez darf an meiner Brust saugen. Der nun leere Bauch fühlt sich ganz schwabbelig an, wie ein Wasserbett…

Die Hebamme drückt kurz auf meinen Bauch, und um 6.30 Uhr wird die Plazenta geboren. Dem ersten Eindruck nach ist sie vollständig, d.h. es muss keine Ausschabung gemacht werden- die Gefahr bestand, weil sich die Plazenta aufgrund der vorherigen zwei Ausschabungen an Narbengewebe hätte festsetzen und nicht vollständig lösen können.

Die Hebamme geht dann kurz mit Papa und Babymiez zur Erstversorgung, ich bleibe alleine im Zimmer, und versuche das Erlebte irgendwie zu begreifen… ich hab das Gefühl, es passt nicht alles in meinen Kopf hinein.

Die Plazenta wird eingepackt, wir nehmen sie mit. Dann wird Babymiez mit Krankenhaus-Klamotten angezogen, in einen Schlafsack gepackt. Um 7.40 Uhr wird die U1 gemacht, ich bin nochmal kurz alleine.

Draußen dicker, grauer Novembernebel.

Um 9:10 Uhr ziehen wir um auf die Wochenstation. Wir frühstücken erstmal- Hunger hab ich ganz schön! – und schlafen dann alle eine Runde. Ich mit Babymiez im Bett, Schatzi im Sessel. Dann stehe ich zum ersten Mal ohne Babybauch auf, ein komisches Gefühl. Wir packen unsere Sachen, Babymiez wird dick in Wolle eingepackt und wir fahren nach Hause, nur 5 Stunden nach der Geburt.

Zu dritt- alles ist anders, alles ist neu.

Der Nebel ist weg, und die Sonne scheint!

Wie ich es mir gewünscht hatte, war es eine ganz natürliche Spontangeburt, ohne Medikamente oder Geburtsverletzungen, und  Dafür bin ich soooo dankbar! Inwieweit ich das der Vorbereitung, sowohl psychisch als auch physisch, zu Verdanken habe kann ich nicht sagen. Geschadet hat es denke ich aber keinesfalls. Und wir waren die ganze Zeit über, bis kurz bevor Babymiez geschlüpft ist, nur mit unserer Hebamme alleine. Eine „Hausgeburt im Krankenhaus“.

Geburt, Kreatives, Selbermachen

Faszination Plazenta

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Normalerweise kommt frau ja gar nicht mit ihrer Plazenta in Kontakt. Vielleicht kann man kurz nach der Geburt schnell einen Blick drauf erhaschen, wenn sie aus einem rausflutscht, und dann wird sie i.d.R. sofort gleich „entfernt“. Früher wurden sie noch an die Kosmetikindustrie verkauft, soweit ich weiß wird sie heute aber entsorgt

Entsorgen kam für mich aber nicht in Frage, also hab ich mir die Plazenta  im Krankenhaus mitgeben lassen, mit Nabelschnur, Fruchtblase, allem noch dran. Ein total faszinierendes Organ, das da in 9 Monaten in einem wächst, einfach so, und den kleinen Zwerg im Bauch versorgt, aber auch ein bisschen gruselig, sie dann in der Hand zu halten… Wer kein Blut sehen kann, jetzt bitte Augen zuhalten 😉

Gleich am ersten Tag haben wir noch ein kleines Stückchen davon abgeschnitten, und Plazentanosoden draus machen lassen- Globuli, die gegen fast alles helfen sollen 😉

Außerdem hab ich noch Abdrücke mit Acrylfarben gemacht (der allererste nicht, das ist Blut ;-)), und es nun endlich mal geschafft, sie zu fotografieren:

Wenn wir mal nen eigenen Garten haben, wird sie unter einem Baum eingepflanzt- solang wartet sie noch in der Kühltruhe…

Manch einer trocknet auch die ganze Plazenta im Backofen- was dann riecht wie ein richtiger Kuchen- und macht hinterher Pulver draus, das ähnlich wie die Nosoden eingesetzt werden kann.

Die Fruchtblase hätte ich auch gerne getrocknet und eine Trommel oder/und einen Traumfänger daraus gemacht, aber da hab ich nirgends eine Anleitung finden können und nun haben wir leider zu lange gewartet 😦

Die Nabelschnur haben wir zu einer Schnecke eingedreht und in Salz eingelegt zum Trocknen. Jenachdem ob es was wird oder nicht, soll die Schnecke dann zu einem Amulett, Traumfänger oder ähnlichem verarbeitet werden.

*