Schwangerschaftsgedanken IV: 31. SSW

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Der Countdown läuft! Noch 10 Wochen bis zum ET.

Bauch innen und außen

Der Bauch fühlt sich an und sieht aus wie mindestens 35. Woche! Umfang misst 106 cm! Wo soll das noch hinführen?

Noch strampelt und tritt der Zwerg was das Zeug hält, gerne auch mal so, dass ich richtig wackle.

Wehwehchen

Die vermehrten Kontraktionen haben sich letztes Mal so um die 25. Woche bemerkbar gemacht, in der 26. SSW war ich dann ein paar Tage im Krankenhaus und danach lag ich die meiste Zeit auf dem Sofa. Diesmal merke ich immernoch nichts, bis auf ein gelegentliches Hartwerden, das aber normal ist. Vielleicht „weiß“ mein Körper, dass ich mir das diesmal nicht leisten kann, mit kleiner Wuselmaus um mich herum… Allgemein fühle ich mich viel fitter als bei der letzten Schwangerschaft. Ob das an der Ernährung liegt?

Ab und zu zieht der Ischias, v.a. bei nasskaltem Wetter und nach langen Spaziergängen. Dagegen hat mir die Hebamme das Kreuzbein-Massageöl von Ingeborg Stadelmann gegeben. Eine Massage mit dem Igelball und eine warme Wärmflasche helfen auch ganz gut.

Kräuter, Pülverchen

Da mein Eisenwert nicht der beste ist, nehme ich jeden Tag mindestens 2x Blutquick vor dem Essen. Außerdem trinke ich jeden morgen ein Glas Zitronenwasser auf nüchternen Magen, damit hab ich auch gleich noch das Sodbrennen abgeschafft.

Angelehnt an das Rezept aus dem Buch „Alchemilla“ hab ich mir meinen eigenen Schwangerschaftstee gemischt (Ohne Himbeerblätter, wegen den vorzeitigen Wehen):

Frauenmantel, Brennessel, Zinnkraut, Schafgarbe, Goldrute, Melisse, Johanniskraut zu gleichen Teilen.

Davon gibt es jeden Abend eine große Tasse, mit ein paar Spritzern Zitronensaft (-> Eisen).

HypnoBirthing

Wenn ich es schaffe, setze ich mich Abends mit Strickzeug aufs Sofa und höre mir nebenbei die Affirmationen an, die Entspannungsübungen im Bett vorm Schlafen, und die Atemtechniken versuche ich im normalen Tagesablauf mit einzubauen.

Sonstiges

Der Nestbautrieb ist ausgebrochen, aber so richtig! Ausmisten, Sortieren, Listen schreiben und abarbeiten… und endlich auch ein bisschen Stricken, auch wenn ich lange nicht soviel Zeit dafür habe wie letztes Mal.

Schlafen wird langsam zur echten Herausforderung- ich wälze mich von einer Seite auf die andere, wache ziemlich oft auf, und zerbreche mir dann den Kopf über über Plazentanosoden, Lotusgeburt, Stoffwindeln, Bauchabdrücke, usw…

Und die Gedanken drehen sich zunehmend um die Geburt.

Für die Maus hab ich das Buch „Runas Geburt“ gekauft, auch wenn sie vermutlich noch ein bisschen zu klein dafür ist. Angucken tut sies jedenfalls gerne 🙂

Holunderzauber

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Die kleinen weißen Blüten haben irgendwie was Zauberhaftes an sich, wie Sternchen auf einer Blumenwiese oder Blümchen am Himmel:

Nachdem der letztjährige Sirup-Versuch geglückt ist, hab ich mich dieses Jahr getraut, komplett aufs Kochen zu verzichten. Also quasi „Roh-Sirup“ (dass Zucker alles andere als roh ist, lass ich jetzt mal untern Tisch fallen ;-))

Und so hab ichs angesetzt:

Reichlich Blütendolden (ca. 40 Stück? Alle, die wir gesammelt haben 😉 ) in einen Topf, 3 Liter kaltes Wasser draufgegossen und einen Tag stehengelassen. Dann die Dolden ausgedrückt, ca. 1kg Zucker und den Saft von 3 Zitronen dazugegeben. Alles durch ein Teesieb geschüttet und in Flaschen abgefüllt. Die Menge ergab 7 0,5l-Flaschen, die jetzt sicherheitshalber im Kühlschrank lagern.

Der leckerste Hollersirup bisher! 🙂

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Fichtenspitzensirup

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Gesammelt in der Heimat vor einer Woche:

Aus frischen Fichtenspitzen mache ich Sirup, ganz ohne Kochen, nach dem Rezept von Susanne Fischer-Rizzi aus ihrem Buch „Blätter von Bäumen“:

Abwechselnd gehackte Fichtenspitzen mit Zucker in Gläser schichten, einstampfen und 3 Wochen lang an einem warmen Ort stehen lassen. Ich hab 3 verschiedene Zuckersorten verwendet: Braunen Rohrohrzucker, hellen Rohrohrzucker und Rübenzucker (aus deutschen Zuckerrüben -> hab ich neulich im Naturkostladen entdeckt). Nach einer Woche sieht das Ganze dann so aus:

 Danach filtern und kühl, am besten im Kühlschrank, lagern.

Riecht und schmeckt lecker nach Wald und hilft wunderbar bei Erkältungen.

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Hallo Bärlauch!

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Eigentlich wollten wir am Wochenende nur mal gucken, ob man denn den Bärlauch schon rausspitzen sieht- tatsächlich kann man schon welchen pflücken!

Und auch junge Gierschtriebe, Scharbockskraut,  und Löwenzahn haben wir für unseren ersten Wildkräutersalat dieses Jahr mitgenommen.

Die Wildkräutersaison ist also eröffnet, juhuuu 🙂

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Igitt!!!

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Die Zeit rennt, und doch kann es mir nicht schnell genug gehen. Heute beginnt tatsächlich schon die 18. Woche, bald ist Halbzeit- unglaublich!

Meine Hebamme hat mir die Teemischung „Hopfen, Melisse, Baldrian“ empfohlen… Ich trinke ja wirklich so ziemlich alles an Kräutertee- und das sogar gerne- wos anderen die Schuhe auszieht. Kamille, Salbei, Brennessel usw. Aber Baldrian, da schüttelts sogar mich. Eine Chance geb ich ihm aber noch, vielleicht übersteht er den Gewöhnungseffekt 😉 Ansonsten eben nur Melisse und Hopfen.

Gegen die ständige unterschwellige Angst und das sich drehende Gedankenkarussell, das sofort anspringt, wenns irgendwo ziept, scheine ich mit Bachblüten gute Erfolge zu haben 🙂

Und eine Frage, die ich mir ständig stelle: angenommen man sieht es auf dem nächsten Ultraschall in drei Wochen, soll ich mir verraten lassen was es wird, oder lieber nicht? *grübel*

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Holla, Holunder!

Gerade noch rechtzeitig vorm Verblühen haben wir gestern noch die letzten Holunderblüten gesammelt. Daraus wurde…

…Sirup:Die Blüten hab ich kalt angesetzt nur mit Wasser, und einen Tag später Zucker und Zironensäure dazugegeben und abgefüllt, 3 Flaschen ganz ohne Erhitzen, die dann im Kühlschrank gelagert werden, und den Rest vorm Abfüllen sicherheitshalber kurz auf 90°C erwärmt.

… und Holunderkuchen nach Jana’s Rezept:

Perfekt fürs Picknick 🙂

Lavendelkuh…

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…So heißt meine vierte Seife:

Eigentlich war nämlich eine Marmorierung geplant, aber da hab ich mich fürn Anfang wohl bissl übernommen…aber gelernt, dass der Seifenleim dafür noch viel flüssiger sein muss. Gefärbt ist das „Lila“ mit Alkannawurzel bzw. einem Ölauszug davon, das helle ist ungefärbt. Beduftet mit ÄÖ Lavendel, Pfefferminz und Sandelholz.

Jetzt bin ich gespannt, wie sich das Lila entwickelt… und an Weihnachten wird angewaschen 🙂

(Sollte ich vielleicht lieber auch einen Seifenblog aufmachen?)

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