Lieblings-Buchweizen-Knuspermüsli

Manchmal brauch ich einfach Knuspermüsli 😉 Da mir gekauftes Knuspermüsli aber entweder zu teuer, und/oder zu süß ist und es oft irgendwie nach Pappe schmeckt, und sogar im Biomüsli so gut wie immer Sachen drin sind, die ich nicht essen will (Zucker, Sonnenblumenöl, Antioxidationsmittel, etc.) mach ich mir mein Müsli lieber selber. Hier mein absolutes Lieblingsrezept, das ich -mit kleineren Variationen- regelmäßig mache 🙂

  • 4 cups Haferflocken
  • 2 cups Buchweizen
  • 2 cups Mandelblättchen/gehackte Mandeln
  • 1/2 cup Sonnenblumenkerne
  • 5 EL Ahornsirup
  • 1/4 cup flüssiges Kokosöl
  • Zimt
  • Kardamom
  • Vanille

Alles in einer großen Schüssel gut miteinander vermischen, auf 2 oder 3 (dann trocknet es schneller) Backbleche verteilen und bei 150°C ca. eine Stunde im Backofen rösten, nach einer halben Stunde mal auf dem Blech wenden. Im Ofen auskühlen lassen und ein luftdichtes Vorratsglas füllen. Fertig 🙂

knuspermüsli

Sooooo lecker knusprig durch den Buchweizen, genau die richtige Süße und mit meinen absoluten Lieblingsgewürzen. Mjam. Deswegen ist das Glas im Hintergrund auch schon wieder leer 😉

Die angegebene Menge passt genau in so ein großes IKEA-Bügelverschlussglas und reicht bei uns ca. 1- 2 Wochen.

Variieren lässt es sich z.B. so:

  • nach dem Rösten getrocknete Früchte dazugeben, z.B. Apfelstückchen, Banane, Himbeeren
  • andere Getreideflocken nehmen
  • andere Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Cashewkerne)
  • anderes Süßungsmittel (Honig, Agavendicksaft)
  • für ein Schokomüsli: Schokostückchen dazugeben 😉

Gegessen wird es dann entweder mit Mandelmilch/Hafermilch und Obst je nach Saison, oder als Snack zwischendurch einfach so aus dem Glas 🙂

Und falls es nicht ganz so schnell gehen muss und noch ein bisschen gesünder sein soll, mache ich die Rohkost-Variante mit gekeimtem Buchweizen nach dem Rezept von holistichabits. Das braucht allerdings ca. 2 Tage Vorbereitungszeit für den Buchweizen, und muss dann ziemlich lange im Ofen trocknen, wenn man keinen Dehydrator hat- der Zeitaufwand lohnt sich aber 🙂

SelbstgeMACHT: Bunte Duftknetmasse

So einfach, macht Spaß und geht wirklich schnell, genau das Richtige für ein spontanes DIY-Projekt mit Kindern:

Knetmasse selbermachen!

Die Zutaten hat man mit großer Wahrscheinlichkeit zu Hause. Und wer mag, macht es noch bunt und mit Duft 🙂

Man braucht für eine große Kugel Knetmasse:

  • 1 Tasse Mehl
  • 1/2 Tasse Salz
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Tasse Wasser (wenn die Knetmasse farbig sein soll, kann man dafür einen Auszug herstellen, siehe weiter unten)
  • 1 EL Olivenöl
  • Ätherische Öle nach Vorliebe

Zum Einfärben eignen sich zum Beispiel:

für Gelb: Kurkuma

für Grün: Spinat (Spinatpulver gibts z.B. bei behawe)

für Pink: Rote Beete

für Lila: Blaukraut

für Blau: Blaukraut + 1 TL Natron

Für die lila Knetmasse habe ich eine Tasse klein geschnittenes Blaukraut mit 2 Tassen Wasser 10 Minuten lang kochen und dannach noch eine halbe Stunde lang köcheln lassen. (Der Blaukraut-Sud mit 2EL Essig färbt übrigens auch tolle dunkelblaue Ostereier!) Dann abseihen, und evtl. die Menge auf 1 Tasse auffüllen. Gewürze wie Kurkuma müssen nicht gekocht werden, einfach einen kalten Auszug ansetzen.

 Dann zuerst Mehl, Salz und Weinsteinbackpulver mischen, (gefärbtes) Wasser und Öl dazugeben, gut verrühren. knetmasse1

Nun bei leichter Hitze immer weiter rühren, bis es anfängt am Topfboden zu kleben. Immer fleißig weiter rühren- man sieht gut wie sich die Farbe und die Konsistenz verändert-

knetmasse2

bis es ein fester Klumpen geworden ist.

knetmasse3

Kurz abkühlen lassen und mit den Händen nochmal gut durchkneten.

knetmasse4

Wer mag kann jetzt noch ein paar Tropfen ätherische Öle mit einarbeiten, oder auch getrocknete Blüten.

knetmasse5Unsere lila Knetmasse duftet zum Beispiel nach Lavendel. Eine gelbe Zitronenknetmasse und eine grüne mit Rosmarin möchte ich noch machen 🙂

Zum Aufbewahren in einen luftdichten Behälter geben, und am Besten im Kühlschrank lagern, dann hält sich die Knetmasse sogar mehrere Monate.

Und eigentlich unnötig zu erwähnen: viel günstiger als gekaufte Knete und vor allem: ungiftig!

Küchenlieblinge: Zitronensalz & Chaisirup

Eigentlich waren die beiden Rezepte aus der Schrot&Korn als Weihnachtsgeschenke geplant, aber ich habs leider nicht mehr rechtzeitig geschafft… Zum Glück hab ich sie trotzdem noch ausprobiert! Schon gleich nach dem ersten Probieren wurden es absolute Küchenlieblinge, die ich auf jeden Fall nachproduzieren werde sobald sie aufgebraucht sind. Die Rezepte sind online leider nicht mehr verfügbar, daher hoffe ich dass es in Ordnung ist, wenn ich sie hier nochmal verrate 🙂

Das Zitronen-Kräutersalz mit Zitronen- und Orangenschale und Rosmarin ist soooo aromatisch, und gibt vielen Gerichten nochmal einen besonderen Pfiff, als „nur“ einfaches Salz. Es schmeckt ein bisschen nach Sommer…

zitronensalz2

Und so gehts:

  • 150 g etwas gröberes Salz (ich hab große Brocken Himalayasalz im Mörser zerkleinert)
  • abgeriebene Schale von zwei Zitronen und
  • einer Orange
  • 2 EL Rosmarin

zusammen mischen und auf einem Backblech im Ofen bei 100°C 30 Minuten trocknen. Abkühlen lassen und in hübsche Gläser füllen, fertig 🙂

zitronensalz

Der Chaisirup ist ein bisschen aufwendiger, aber es lohnt sich. Ich mache mir immer ein bisschen davon in den Kakao, das schmeckt absolut göttlich. Aber auch pur nur mit heißem Wasser oder heißer Milch aufgegossen schmeckt es total lecker und intensiv „chai-ig“. Ich könnte es mir auch über Vanilleeis vorstellen, oder im Schokopudding, oder…

chaisirup

 Man braucht für 250ml:

  • 3 Beutel Schwarzen Tee
  • 10g Ingwer
  • 3 Zimtstangen
  • 4 Nelken
  • 6 Kardamomkapseln
  • 1 Vanilleschote
  • 1TL schwarzer Pfeffer
  • 250g Zucker

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden, Kardamom und Pfeffer leicht im Mörser zerstoßen, die Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Kardamom , Zimtstangen, Nelken und Pfeffer im Topf kurz anrösten bis es anfängt zu duften.

500ml Wasser, Ingwer, Vanillemark und Schote und Zucker zugeben und aufkochen lassen. Ohhhhhhhhhh, wie gut das riecht! Ich lieeeeeebe Chai!

chaisirup2

Dann die Teebeutel reinhängen und 5 Minuten mitköcheln lassen, noch weitere 5 Minuten köcheln und danach noch 30 Minuten ziehen lassen. Zum Schluss durch ein feines Sieb schütten und auf 250ml einkochen lassen, noch heiß in eine saubere Flasche füllen. Im Kühlschrank hält es sich mindestens einen Monat. Aber vermutlich ist es nach einem Monat schon lange leer. Es bietet sich auf jeden Fall an, gleich die doppelte Menge zu machen 😉

Selbstgemacht: Wiederverwendbare „Foodwraps“

Schon lange wollte ich solche Food-Wraps selbermachen, die Frischhaltefolie und Plastikverpackungen ersetzen. Ganz einfach aus einem Stück Stoff und Bienenwachs. Immer wieder bin ich im Internet mal drüber gestolpert, hier bei diynatural und zuletzt bei langsamerleben. Jetzt endlich hatte ich auch die Muse dazu 🙂

Herhalten musste ein IKEA-Geschirrtuch, das zwar hübsch, aber zum Abtrocknen nicht so geeignet ist.

Ich habe die Säume aufgetrennt, es in drei unterschiedlich große Stücke geschnitten, und mit der Zick-Zackschere die Ränder „versäubert“. Und dann muss frau sich entscheiden: Backofen oder Bügeleisen 😉 Ich hab den Backofen genommen, und den Stoff auf ein Backblech mit Backpapier gelegt.

Bienenwachs möglichst gleichmäßig draufgestreut, meines hatte glücklicherweise eine richtige schöne bröselige Konsistenz dafür:

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Dann bei ca. 85°C ab in den Backofen, solange bis das Bienenwachs geschmolzen ist, und mit einem sauberen Backpinsel verteilt. Man sieht ziemlich gut, wo der Stoff das Wachs aufsaugt, ein paar Mal hab ich das Prozedere wiederholt, bis der Stoff schön gleichmäßig mit Wachs getränkt war:

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Aber zuviel darfs auch nicht sein, sonst wird das Endergebnis zu steif. Falls es doch zuviel geworden ist, einfach auf ein noch nicht mit Wachs getränktes Stück Stoff legen, nochmal in den Ofen, dann saugt der untere Stoff das Zuviel raus. Dann kurz zum Abkühlen aufhängen, und fertig 🙂

Dann z.B. zum Abdecken für eine Schüssel nehmen, anstatt Frischhaltefolie.

foodwrapSehr praktisch auch fürs Picknick, z.B. auch als Unterlage oder Tellerersatz.

Davon mach ich bestimmt noch ein paar mehr, evtl. noch mit Knöpfen als Verschluss wie hier bei mommypotamus.

Der perfekte Möhrenkuchen

*

Wie vermutlich die meisten hab ich spätestens an Silvester nach dem ganzen weihnachtlichen Süßkram erstmal überhaupt keine Lust mehr auf irgendwas Süßes. Die letzten Plätzchen warten vergebens darauf, dass sie jemand isst…

Mir steht der Sinn jetzt eher nach frischem Gemüse, Rohkost, Salaten in allen möglichen Formen.

Was aber trotzdem geht, ist Möhrenkuchen. Ist ja auch Gemüse drin 😉 Komischerweise jedes Jahr um die gleiche Zeit, wenn es in Richtung Imbolc geht, also JETZT, hab ich plötzlich Lust drauf. Nur ist Möhrenkuchen nicht gleich Möhrenkuchen. Den besten bisher hab ich in Australien gegessen. Ewig war ich auf der Suche nach DEM Rezept. Und hier hab ich es gefunden:

Möhrenkuchen mit Walnüssen und Frischkäse-Frosting

Meine abgewandelte Variante (Originalangaben in Klammern):

  • 300ml Öl oder flüssige Butter
  • 4 Eier
  • 200 (300) g Zucker
  • (Vanilleextrakt) 1 Msp. Vanillepulver
  • 260 (300) g Mehl + 40 g Kokosmehl
  • 2 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • 300 (200) g geraspelte Möhren
  • 120 g gehackte Walnüsse
  • 120 g gehackte weiße Schokolade

Topping:

  • 250 (300) g Doppelrahmfrischkäse
  • die 60 g Butter hab ich ganz weggelassen
  • je 1 TL Saft und Schale von einer Bio-Zitrone
  • 120 (250) g Puderzucker
  • evtl. frische Orangenschale zum Verzieren

(Die Fotos sind allerdings schon vom letzten Jahr ;-))Das Natron im Teig ist vermutlich das Geheimnis, das gibt diesen typischen Geschmack. Wie immer hab ich weniger Zucker als im Originalrezept genommen. Dafür kann man von dem Frischkäsefrosting ruhig ein bisschen mehr machen. Ratet mal, was meine kleine Maus als erstes von dem Kuchen genascht hat 😉

*

Unsere (IKEA-Hack) Spielküche

Ich hab lange überlegt, was es nun für  eine Spielküche für die beiden Mäuse geben soll. Kaufen oder Selbermachen? Mein absoluter Favorit war die Kombiküche von Drewart. Leider haben wir nicht viel Platz in der Küche, und günstig ist die von Drewart auch nicht unbedingt.

Da kam ich auf die Idee, einfach in unserem IVAR-Küchenregal die unterste Etage als Küche umzugestalten. Nimmt keinen zusätzlichen Platz weg, und die unteren Regalfächer sind momentan sowieso noch unbrauchbar, solange der Kleine noch alles ausräumt. Wir mussten nur ein paar Löcher bohren, Scharniere anschrauben, und fertig 🙂

Und so sieht sie aus:

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Kaufen mussten wir dafür nur die Drehknöpfe, Scharniere und den Griff für die Ofentür. Die Sperrholzplatte für die Ofentür war mal ein selbstgebautes Gewürzregal für den Küchenschrank.

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Die Herdplatten sind aus grauer Baumwolle gehäkelt, und können auch für andere Dinge verwendet werden. Hinten links ist der „Wasserhahn“.

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Herdplatten weggeräumt und Plastikschüssel her, schon ist es eine Spüle. Links und rechts gibt es Häken zum Aufhängen der Küchenutensilien, das ist momentan die Lieblingsbeschäftigung vom kleinen Bruder 😉

 

Als Backblech im Ofen dient ein kleines Holztablett. Sandsäckchen sind der Kuchenteig 🙂

Dazu gabs noch selbstgemachte Filz-Farfalle und ein Spiegelei, sowie ein recyceltes Schneidbrett und einen Regenbogen-Topflappen.

Ich liebe es, alten Dingen einen neuen Verwendungszweck zu geben. Alles in Allem ist diese Variante vermutlich „mehr“ Waldorf oder Montessori als jede gekaufte 🙂

SelbstgeMACHT: Morgenmuffelsemmeln

Ja, bei mir heißen Brötchen Semmeln 😉

Eine toller Trick, um morgens ohne viel Aufwand frische Semmeln fürs Frühstück zu haben ist, den Teig einfach schon am Abend vorher zu machen und morgens dann nur noch zu backen. Die Kids können dabei (schon im Schlafanzug 😉 ) mit helfen und freuen sich schon beim Ins-Bett-Gehen auf die frischgebackenen Semmeln 🙂

Ich habe mich grob nach diesem Rezept hier gerichtet:

http://www.mamas-rezepte.de/rezept_Fruehstuecksbroetchen-3-1176.html

Allerdings hab ich statt ausschließlich weißem Mehl ungefähr 150g 450er Weizenmehl, 100g Dinkelvollkornmehl und 100g Roggenmehl (da donnerstags ja eigentlich Roggentag ist) genommen. Und meine schon 4 Jahre abgelaufene Trockenhefe funktioniert scheinbar noch tadellos 😉

Die Semmeln sind relativ schwer, trotzdem schön fluffig, echt lecker! Gibts bei uns jetzt öfter.

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