Irland, Küchenzauber, Kreatives, Selbermachen

Zimtduft, Fichtengöttin & Seifenvirus

*

Damit sich die ersten Plätzchen nicht so alleine fühlen, hab ich gleich die nächste Ladung gebacken: Zimtkekse. Mmmmmmmmmmmmm….. Ein ganz einfaches Rezept, und angeblich irisch.

Zimtkekse:

125 g Butter mit 250g Mehl & 1 TL Zimt, 1 Prise Salz zerbröseln,  125 g Zucker, 1 Eigelb dazukneten. Evtl. etwas Milch oder Mehl dazugeben, so dass der Teig ausrollbar ist. Dick ausrollen (mind. 1 cm), Plätzchen ausstechen und ca. 15 Min bei 200°C backen.

Und ich hab mich infiziert. Mit dem Seifenvirus. Diese Seife,  eine Ziegenmilchseife „Oatmeal & Honey“ (Mitbringsel aus Irland),  ist der Grund dafür:

Wirklich schade, dass ich euch hier keine Düfte zeigen kann…

Bin schon seit ein paar Tagen dabei, Zubehör und Gerätschaften zum Seifensieden zusammenzutragen, mir das nötige Wissen anzulesen, und dann kanns hoffentlich bald losgehen. Ist man einmal infiziert, gibt es glaub ich leider keine Chance auf Heilung. Man kann nur versuchen, mit der Sucht zu leben.

ACHTUNG: Wer sich nicht noch ein Hobby (oder eine Leidenschaft?) anschaffen will, sollte besser nicht auf den folgenden Link klicken 😉

Auf naturseife.com gibts umfangreiche Infos, Rezepte und tolle Bilder.


Und zum Schluss noch meine Fichtengöttin, die ich gestern geschnitzt habe:

Soll ein Kettenanhänger und/oder Pendel werden…

*

 

Werbeanzeigen
Irland, Kreatives

Nie wieder Prüfung!

*

Naja, zumindest vorerst nicht- irgendwann in naher Zukunft steht schließlich die Heilpraktikerprüfung an…. aber fürs Studium wars tatsächlich die ALLERLETZTE.

Nachdem ich die letzten Tage bis tief in die Nacht gelernt und alles andere vergessen habe, wie Essen, Aufräumen, Schlafen…. und es heute nun endlich geschafft ist-

Hab ich jetzt endlich wieder Zeit! Und was mach ich so, wenn ich Zeit hab?

Postkarten basteln, zum Beispiel 🙂

 

*

Irland, Küchenzauber

In der Irischen Backstube: Sodabread

*

Ähnlich wie Scones wird auch das irische Sodabread gebacken: mit Buttermilch und Soda. Und es geht viel schneller als ein Brot mit Hefe. Der Teig wird blitzschnell angerührt und ab damit in den Ofen 🙂

Und hier das Rezept:

350 g Vollkornmehl, 100 g helles Mehl, 1 TL Salz, 1 geh. TL Soda, 1 TL Weizenkleie, 1 TL Weizenkeime, 25-50 g Vollrohrzucker (gibt dem Brot einen leicht malzigen Geschmack) vermischen, 100g Butter dazugeben und mit den Händen „ins Mehl reiben“.

Dann ca. 450 ml Buttermilch dazu und alles so schnell wie möglich zu einem Teig verarbeiten, am besten mit einem Holzlöffel, und in eine gefettete Backform streichen. Mit Mehl bestreuen und im vorgeheizten Ofen 10 Min bei 220 °C backen, dann weitere 40-50 Min. bei 200 °C.

Wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt, ist es fertig. Dann in der Form mit einem Tuch bedeckt kurz abkühlen lassen und danach zum weiteren Abkühlen ins Tuch wickeln.


Schmeckt auch frisch am besten, und mit gesalzener Butter bestrichen…

*

Irland, Küchenzauber

Irische Scones

 

*

Die Iren backen ihr Brot überwiegend mit Soda (oder Natron, wie es bei uns heißt), und nicht mit Hefe, weil das irische Getreide (früher?) wohl mit Hefe schlechte Backeigenschaften hatte.  In Kombination mit Buttermilch lässt Soda den Teig wunderbar aufgehen. Die gleiche Technik wird auch für Scones verwendet. Gekaufte Scones werden aber mittlerweile auch überwiegend nur mit Backpulver und zusätzlichem Zucker gebacken… Keiner der von uns gekauften Scones (und es waren nicht wenige ;-)) war mit Soda gebacken. Der Geschmack ist recht charakteristisch, erinnert ein wenig an Laugengebäck, und ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Aber meine 🙂

Hier das Original-Rezept (aus  „In an Irish Country Kitchen“):

225 g plain flour, 1 TL soda, 1 TL cream of tartar, Salz, 25 g butter, 200 ml buttermilk


Und hier meine adaptierte Version:

375 g Mehl, 1 1/2 TL Soda, 1 1/2 TL Backpulver, 100g Butter, 225 ml Buttermilch, wers mag kann noch Rosinen mit dazugeben

Das Mehl mit Soda und Backpulver mischen, die Butter in Flocken dazugeben und solange mit den Fingern zerkrümeln, bis es bröselig wird. Dann ganz fix mit einem Holzflöffel oder einem breiten Messer die Buttermilch unterrmischen. Kann sein dass der Teig leicht klebrig ist, macht aber nix. Einfach die Finger mit Mehl bestäuben, dann lässt er sich gut handhaben.

Auf einer mehligen Unterlage den Teig etwa 2cm dick „ausrollen“- einfach mit den Fingern plattdrücken geht am schnellsten. Und dann mit irgendetwas rundem- ein Glas, ein runder Plätzchenausstecher… Kreise ausstechen. Falls es klebt einfach wieder mit Mehl bestäuben. Damit die Scones auch schön sconig aussehen, unbedingt am seitlichen Rand entlang mit einem scharfen Messer einschneiden, und schnell ab in den Backofen. Nach ca. 15-20 Minuten bei 200 Grad sind sie fertig 🙂

*

Am besten schmecken sie ganz frisch aus dem Ofen mit gesalzener Butter und Marmelade, jammmmmm…..

Schade, dass das nun wirklich keine Rohkost ist 😉

*

Irland, Kraftplätze, Natur

Ich hab mein Herz verloren…

… an die grüne Insel!

Ganz ehrlich, ich hatte sowas schon erwartet. Schon gleich als wir von der Fähre runterfuhren (um kurz nach 6 Uhr morgens) purzelten die ersten Tränchen, weil es einfach sooooooo schön war! Der einzige Kommentar zu dem unglaublichen Grün, zu dem ich vor lauter Rührung fähig war, war ein Kopfschütteln… Kurze Zeit später hats angefangen zu regnen,  gleichzeitig schien die Sonne und wir sahen als Begrüßung gleich einen der leuchtenden irischen Regenbögen, die schon fast unwirklich aussehen. Als hätte uns die Insel zugeflüstert: „Und das ist erst der Anfang!“



Von der langen Fahrt total fertig wollten wir nur noch im Cottage ankommen und schlaaaaaaafen…und konnten grade noch so mit einem Auge die Schönheit, die uns umgeben hat, wahrnehmen:

Tiefblaues Meer, grüngrüne Wiesen…


und meterhohe Fuchsienhecken am Straßenrand.


Dann endlich, nach 1  1/2 Tagen, waren wir am Ziel:

Im Croagh Bay Cottage, das für die nächsten zwei Woche unser Zuhause sein sollte. Und wir haben uns vom ersten Augenblick an in das zauberhafte Häuschen verliebt!

Wie es uns in den zwei Wochen so ergangen ist, folgt im nächsten Teil…