(F)Rohkost, Einfach leben, Gesundheit, Küchenzauber, Vereinfachen, Yoga

Ausmisten & Fit werden

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Alle Jahre wieder: die guten Vorsätze zum Jahresanfang:-)

Ganz enthusiastisch geht man sie an, aber dann nach zwei drei Wochen… mal ehrlich, wer erinnert sich am Jahresende überhaupt noch dran?

Deswegen schreibe ich seit letztem Jahr meine Pläne und Vorsätze fürs neue Jahr auf, und schaue dann am Ende, was ich davon verwirklichen konnte. Ganz interessant, v.a. auch wenn dann auf einmal ganz andere Sachen passieren, als man geplant hat 😉 Letztes Jahr stand z.B. ganz oben auf dem Zettel: Auf ein Leben ohne Kinder einstellen. Und nun schläft eine zuckersüße kleine Maus in meinem Arm…

Dieses Jahr soll das Motto bekommen:

 

Ausmisten & Fit werden.

Ausmisten. Oder auch: Vereinfachen. Ich hab mir vorgenommen, rigoros auszumisten und Ballast loszuwerden. Es sammelt sich so allerhand Kram an, der irgendwann anfängt einen buchstäblich zu erdrücken. Materiell und immateriell. Oder wie es Tyler Durden in Fight Club so schön sagt:

„The things you own end up owning you.“

Deshalb wird aussortiert. Und auch, weil evtl. dieses Jahr noch ein Umzug ansteht, und wir nicht den ganzen Kram rumschleppen wollen 😉 Das MUSS einfach weniger werden. Die Sachen im hinteren Schrankbereich geraten immer so leicht in Vergessenheit, also kann auch gleich weniger drin stehen. Fällig sind vor allem der Kleiderschrank, das Bücherregal, das Gewürzregal, das Kosmetiksammelsurium im Bad, Zeitschriftensammlungen, diverse Dinge und Klamotten fürs Baby, die wir (doch) nicht brauchen, usw…. und auch die Lesezeichen im Firefox 😉 Außerdem gilt es, einige lästige Angewohnheiten loszuwerden.

Fit werden. Durch die Schwangerschaft letztes Jahr siehts mit meiner Fitness leider nicht so rosig aus. Irgendwie muss frau also wieder anfangen was zu tun, wenn sie dem bald(?) krabbelnden Baby hinterherrennen will 😉 Da wären die beiden Faktoren Ernährung und Bewegung, bei denen sich was ändern soll.

Ernährung

Nach einem gescheiterten Rohkost-Versuch vor zwei Jahren will ich es nun damit versuchen, langsam den Rohkostanteil zu erhöhen. Anfangen wollen wir damit, zu JEDER Mahlzeit etwas Rohes zu essen. Nächste Stufe ist eine komplett rohe Mahlzeit am Tag, und dann schau ich erstmal, wie es mir damit geht. Wie’s danach weitergeht, mal sehen…

Bewegung

Krafttraining mach ich ja quasi jeden Tag, wenn ich die Maus rumtrage 😉 Zusätzlich starte ich jetzt jeden Morgen mit dem Sonnengruß

 

 

in den Tag, idealerweise zum Sonnenaufgang. Der ist ja momentan noch zu einer recht humanen Uhrzeit 😉 Ein bis zweimal pro Woche will ich Rückbildungs-Yoga mit dieser DVD machen. Warum gerade Yoga? Keine Ahnung, ich fühl mich irgendwie davon angezogen. Passend dazu ist das hier mein momentanes Lieblingskochbuch:

Das  India Cookbook, gesehen bei Ute, zu Weihnachten bekommen, und schon 4 von 1000 Rezepten ausprobiert 😉 Sehr zu empfehlen!

Wenn ichs schaffe, kommt wöchentlich noch eine Heimtrainer-Session für die Ausdauer dazu.

Ich bin gespannt, wie die Bilanz am Jahresende aussieht!

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Attachment Parenting, Babykram, Gesundheit, Weg mit dem Plastikdreck

Plastikfreies AttachmentParenting

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Unsere kleine Maus ist tatsächlich schon DREI Wochen alt! Wo ist nur die ganze Zeit hin? Gedanklich bin ich immernoch oft bei der Geburt selbst. Es war einfach ein unglaublich intensives Erlebnis, das wirkt nach… Dazu werde ich noch einen extra Beitrag schreiben.

Jetzt erstmal zum „Alltag“ mit Baby:

Es macht so viel Spaß, unsere AttachmentParenting Pläne in die Tat umzusetzen 🙂 Sie schläft bei uns im Bett, wird viel im Tragetuch herumgetragen, nach Bedarf gestillt und mit Stoffwindeln gewickelt. An windelfrei haben wir uns erstmal noch nicht herangetraut, es gab aber schon die ersten Versuche mit Töpfchen beim Stillen. Allerdings mit viel Geschrei, woran das liegt müssen wir noch herausfinden 😉

Was braucht man sonst noch so für ein Baby?

Ein Streifzug durch herkömmliche Babyausstattungs-Abteilungen gleicht für mich mittlerweile einem Ausflug ins Gruselkabinett. Wegwerfwindeln, Fläschchen, Schnuller, Kinderwagen, geziert von einem potthässlichen Schwammkopf oder niedlichen pink-rosa-lila-glitzer Prinzesschen und umweht von einem grausligen Plastikgestank…

Neben all den Dingen, die vom durchschnittlichen Konsummenschen, der zum ersten Mal Mutter oder Vater wird für notwendig erachtet werden, gibt es allerlei und immer mehr totalen Schwachsinn zu kaufen. Natürlich alles aus Plastik. (Da stellt sich die Frage- für WEN gibt es den ganzen Plunder denn überhaupt- für das Baby, oder für die Eltern? Babys brauchen in den ersten Wochen schließlich wenig mehr als Wärme, Muttermilch, ganz viel Liebe und Nähe von Mama und Papa…)

Da man Dinge wie Kinderwagen, Schnuller, etc. entgegen der landläufigen Meinung keinesfalls „unbedingt“ braucht (siehe dazu auch die Seite „Attachment Parenting“), will ich hier mal die Dinge zeigen, die wir momentan wirklich brauchen, bzw. welche plastikfreien Alternativen wir gefunden haben:

Wickeln

  • Statt Wegwerfwindeln: Stoffwindeln, oder eben gleich windelfrei. Wir benutzen Mullwindeln in Kombination mit Strickbindewindeln und Wollüberhosen. Bis jetzt hält alles dicht, und Babys Po fühlt sich wohl.

  • Statt Windeleimer aus Plastik: Blecheimer von Ikea mit Windelsack.

  • Statt gekaufter Feuchttücher mit fraglichen Inhaltsstoffen: Stofftücher aus einem alten Flanellbettlaken, Mandelöl, Calendula-Öl von Weleda und den Windelbalsam von Ingeborg Stadelmann.

  • Statt Wickelunterlage aus Plastik: mehrfach gefaltetes Flanellbettlaken oder/und Decken mit wasserdichter Unterlage und Moltontuch obendrauf
  • einen großen Stapel Mullwindeln: als Spucktücher, Windeln, Stilleinlagen (ich sag nur Milcheinschuss), „“Kopfkissen“, „Lagerungskissen“, Wickelunterlage, … kurz: UNVERZICHTBAR!

Stillen

  • Statt Schnuller: wenn nötig Mamas kleiner Finger 😉
  • Stillkissen mit Füllung aus Kapok und selbstgenähtem Bezug aus alter Bettwäsche.

  • Statt Einmal-Stilleinlagen: waschbare Stilleinlagen aus Wolle/Seide.

Tragen

  • Statt Kinderwagen: Tragetuch. Soooooooooo kuschlig! Wir verwenden hauptsächlich einen Sling und ein Tragetuch in der Größe 6 für die Wickelkreuztrage.

Und hier nun die Plastikartikel, wie wir mangels Alternativen (?) doch benutzen bzw. angeschafft haben:

  • Asiatöpfchen (ärgert mich im Nachhinein besonders, weil natürlich „Made in China“): sehr praktisch, wenn man man schnell ein Geschäft auffangen will oder windelfrei praktiziert.
  • Föhn: wunderbar zum Wärmen & Beruhigen(!!!) beim Wickeln, wenn das Baby friert. Nachteil: man braucht jemanden, der ihn hält. EDIT: Mittlerweile ist ein Wickelheizstrahler eingezogen, weil zwei Hände zum Wickeln und Föhnen einfach nicht ausreichen 😉
  • Plastikeimer: zum Einweichen der vollgekäckerten Windeln. (Hier erspare ich euch das Foto 😉 )
  • Babybadewanne: wenigstens nicht neu gekauft, sondern von mir vererbt.

Fortsetzung folgt…

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Gesundheit, Weg mit dem Plastikdreck

Das Wasserkocher-Problem

Also einfach ist das mit dem plastikfreien Wasserkocher nicht.

Wir hatten uns jetzt für diesen hier entschieden:

http://www.khg-home.de/elektroartikel/kueche/wasserkocher-748.html

Beim den ersten Kochvorgängen, die man vor dem ersten Benutzen machen soll, gleich die erste böse Überraschung: auf einmal spritzt kochend heißes Wasser aus dem Teil, sodass die halbe Küche unter Wasser steht… zum Glück war zu dem Zeitpunkt niemand im Raum. Bis jetzt hat sich das auch nicht wiederholt, aber ein bisschen mulmig ist mir doch, wenn ich neben dem Gerät stehe.

Und die zweite: das gekochte Wasser schmeckt im Gegensatz zu dem aus unserem alten Kocher, der komplett aus Plastik besteht, sehr stark nach… PLASTIK! Ihbäh! So war das eigentlich nicht gedacht! Vermutlich, weil der Deckel leider aus (Billig-) Plastik ist. Nicht mal den Deckel beim Kochen offen lassen hilft.

Fazit: Der Glaswasserkocher sieht zwar hübsch aus, aber glücklich sind wir mit ihm nicht. Also doch einen aus Edelstahl, oder die Glaskanne für den Herd?…

Du riechst so gut!, Einfach leben, Gesundheit, Küchenzauber, Süßes ohne Zucker, Selbermachen, Vollwert, Weg mit dem Plastikdreck, Zuckerfrei

Zitrusschalen-Recycling

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Gerade in den Schalen von Orangen und Zitronen sind ja die wertvollen ätherischen Öle enthalten, warum also wegschmeißen? Noch dazu wo die Weihnachtsbäckerei vor der Tür steht! 😉

Stattdessen werden die Schalen von jetzt an gründlich gewaschen und zu Orangeat bzw. Zitronat verarbeitet, und das zuckerfrei!

Geht ganz einfach:

Schale (von ungespritzten Früchten!) kleinhacken, entweder mit dem Messer oder einem Mixer, und dann mit flüssigem Honig in ein Schraubglas füllen. Ich hab vorher noch die weißen Häutchen rausgekratzt. Wer will, kann das Ganze noch verfeinern mit Zimt, Ingwer, etc. Oh, wie das duftet!

Die Idee hab ich von Ute’s Vollwertkochbuch.

Und so ganz nebenbei spart man sich noch die Plastikverpackung von gekauftem Zitronat/Orangeat 🙂

Je nachdem, wieviel Orangen und Zitronen man so vertilgt, kommt da ganz schön was zusammen, natürlich mach ich nicht aus allen Schalen Orangeat. Eine andere Möglichkeit der Verwendung ist, die Schale abzureiben und zu trocknen, schmeckt toll in vielen Gerichten.

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Gesundheit, Weg mit dem Plastikdreck

Wasserkocher ohne Plastik

Gibt es sowas überhaupt?

Nachdem wir den Film Plastic Planet angeschaut haben (wer ihn noch nicht gesehen hat, unbedingt nachholen!), und doch etwas erschüttert waren, obwohl wir viel davon schon wussten (nicht aber z.B., dass es GEHEIM ist, wie genau aus Erdöl die Plastikpellets entstehen, aus denen dann all die Wunderdinge hergestellt werden, die uns umgeben! Und somit niemand eigentlich genau weiß, was da drin ist und wie sich das auf uns und die Umwelt auswirkt) sind wir nochmal unseren Haushalt durchgegangen auf der Suche nach vermeidbarem Plastik. Da wir relativ viel Tee trinken, wäre es mir wichtig, in Zukunft darauf zu achten, dass das Wasser beim Kochen nicht mit Plastik in Berührung kommt. Durch die hohen Temperaturen können sich giftige Stoffe lösen, die man dann in schöner Regelmäßig zu sich nimmt. Nein, danke.

Wenn man nicht gerade so einen Glaswasserkocher oder einen Pfeifkessel für den normalen Herd will, obwohl ich die durchaus sehr hübsch finde, dann wirds wohl leider schwierig. Ummantelte Stromkabel hat schließlich jeder Wasserkocher. Und selbst wenn der Kochbehälter aus Glas oder Edelstahl ist, sind zumindest der Deckel und der Griff meistens doch aus Plastik.

Deswegen wär ich sehr dankbar für Tipps zum plastikfreien Wasserkochen- hat vielleicht jemand das ultimative Gerät zu Hause stehen?…

Aufklärung, Gesundheit, Wutbürger

Die Milch-Verschwörung

Ist Milch jetzt gesund oder nicht, oder wie?

Meine Meinung: Milch ist Nahrung für Kuhbabys! Trotzdem lebe ich auch nicht komplett ohne Milchprodukte, versuche aber doch den Konsum einzuschränken.

Wenn, dann wäre doch das für uns Menschen eigentlich natürlicher 😉

Laut der Süddeutschen ist Milch natürlich gesund, und alle die das Gegenteil behaupten, sind Verschwörungstheoretiker.

Hier der Artikel mit einer Überschrift im BILD-Stil:  Öko-Fundis halten Milch für schädlich

Da gibt es dann solche Empfehlungen wie: Besser gesüßter Kakao als gar keine Milch.

Ja hallo, gehts noch?

Der geneigte Verschwörungstheoretiker könnte da eine Verbindung zur Lebensmittelindustrie wittern… 😉

Und so ist es auch: auf Ute’s Vollwertblog lässt sich in den Kommentaren der Hintergrund zu dem Artikel nachlesen. Die gute Frau Professor, die in dem Artikel so milch-lobend zu Wort kommt, sitzt in der Geschäftsführung des „Forschungsinstituts für Kinderernährung“, einer privaten Einrichtung, die u.a. von der Industrie, z.B. Nestlé (!!!) gefördert wird.

Pöhse Verschwörungstheoretiker, die da 1 und 1 zusammenzählen…

Gesundheit, Küchenzauber, Süßes ohne Zucker, Selbermachen, Vollwert

Voll Wert

Momentan bin ich wieder voll auf der Vollwert-Schiene unterwegs, mit Frischkorngericht, selbstgebackenem Vollkornbrot & Co, inspiriert durch die youtube-Videos von Ute Maria Wilkesmann. Auf ihrer Seite „Ute’s Vollwertkochbuch“ gibt es viele tolle und einfache Rezepte und Selbermachtipps.

Ich wusste gar nicht, dass in der Vollwertkost auch alternative Süßungsmittel von Agavendicksaft bis Zuckerrübensirup „verboten“ sind. Bisher hab ich die statt Zucker verwendet, in dem Glauben eine gesunde Alternative gefunden zu haben. Vollwertig sind die aber nicht, weil es alles Industrieprodukte sind, eingekochte Konzentrate, Dicksaft oder was auch immer.

Nur Honig und roher Agavennektar erfüllen die Vollwert-Kriterien. Nun gut. Da ich ja trotzdem nicht auf Schoko verzichten will, hab ich mir gleich das Buch „Schokolade- Pralinenträume. Für Rohkost. Vollwert. Für alle.“ bestellt. Klingt sehr vielversprechend 🙂

Heute hab ich fürs Wochenende vollwertige Nussecken gebacken, nur mit Honig zum Süßen. Und ich war ganz schön skeptisch, da ich ein anderes mal schon für Kekse Zucker durch Honig ersetzt habe, was die Kekse dann matschig weich statt knusprig werden ließ.

Von den Nussecken aber bin ich begeistert- genauso hab ich sie mir vorgestellt. Der Teig ist schön mürb geworden und sie haben eine angenehm zurückhaltende Süße. Die Schokolade ist natürlich nicht vollwertig, aber vielleicht findet sich da ja in besagtem Buch eine Alternative.

Das Rezept für die Nussecken:

Teig:

500g frisch gemahlenes Weizenvollkornmehl, 2 TL Backpulver

125 g Honig, 150 g Butter

2 Eier zu einem Teig kneten und 1/2 Stunde ruhen lassen, dann auf einem Blech mit Backpapier ausrollen.

Belag:

125 g Butter, 150 g Honig schmelzen lassen,

250 g grob gehackte Nüsse, 5 EL Sahne, 1/2 TL Vanillepulver unterrühren und auf dem Teig verteilen.

Bei 190 °C ca. 30 Min backen. (Achtung, ich hab sie schon nach knapp 20 Minuten aus dem Ofen geholt, weil sie schon recht dunkel waren). Abkühlen lassen, in Dreiecke schneiden und evtl. mit Schokio überziehen.

Jetzt muss ich nur nochmal nachforschen gehen, was es damit auf sich hat, dass Honig beim Erhitzen angeblich toxisch wird…