(F)Rohkost, Küchenzauber, Süßes ohne Zucker

Geburtstagsbombe

Natürlich sollte der Geburtstagskuchen „gesund“ sein. Vor längerer Zeit schon bin ich über ein Rezept gestolpert, das ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Da es zur Zeit so schöne Himbeeren gibt, hat es sich förmlich aufgedrängt 😉

Leider sind mir die frischen Himbeeren quasi in der Hand weggeschimmelt, sodass Kirschen für die Füllung herhalten mussten, und obendrauf kamen dann notgedrungen Tiefkühl-Himbeeren.

Und so sah das Ganze aus:

Mehr als ein Stück davon geht wirklich nicht, besteht die Bombe ja fast nur aus Nüssen und Kokosöl.

Nachmachen ist wirklich zu empfehlen, allerdings nur wenn man genügend Gäste erwartet, sonst ist man bestimmt eine Woche lang beschäftigt bis das letzte Stück gegessen ist 😉

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(F)Rohkost, Frühling, Küchenzauber, Kreatives, Süßes ohne Zucker, Schwangerschaft, Selbermachen

Freitag, der 13.

Dieser „Zufall“ ist mir erst vor ein paar Tagen aufgefallen- morgen, am Freitag den 13., zeigt der Ticker 13+0. Und 13 ist meine Glückszahl 🙂

So wies aussieht, haben wir die kritische Zeit überstanden. Beim Arzttermin heute war das Krümelchen schon ganze 7 cm groß. Krümelchen kann man ja eigentlich schon nicht mehr sagen. Das war auch der erste Termin, wo ich ohne diese Angst im Bauch hingehen konnte.

Ja, und gerade ist meine Lieblingszeit im Jahr: Spargel, Rhabarber, Flieder, die ersten Erdbeeren… einfach himmlisch! Aus dem Rhabarber mache ich Sirup und Rhabarber-Crumble mit Vanillesoße, leeecker… Erdbeeren gibts mit Quark (da mach ich ne Ausnahme bei meinem sonstigen Verzicht auf Milchprodukte):

Zur Zeit hab ich viel Lust auf Rohes, deswegen gabs gestern Zucchininudeln (einfach mit dem Sparschäler „Nudeln“ von Zucchinis schälen) und kalte Tomatensoße (Tomatenmark, frische Tomaten, eingeweichte getrocknete Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräuter- ein Traum, besser als jede gekochte Tomatensoße):

Und heute abend gibts nach Nudeln mit gebratenem Spargel und Bärlauch  einen rohen Schokopudding (entdeckt bei jademond): 1 Banane + 1 Avocado pürieren, 2 TL Kakao und Süße nach Geschmack dazugeben. Ebenfalls besser als jeder gekochter Schokopudding! Leider ohne Bild.

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Der Zucker hat frei!

Ich starte gleich mit einem guten Vorsatz ins neue Blog-Jahr:

Keinen Zucker mehr! (Das letzte Weihnachtsplätzchen hab ich soeben vernichtet :-))

Dass Zucker süchtig macht, hab ich schon desöfteren an mir selber feststellen können. Nach Enthaltsamkeitsphasen verschwand die Lust auf Süßes wundersamerweise wieder. Und nun soll der Zucker für längere Zeit wirklich komplett aus der Küche verschwinden, der Gesundheit und v.a. der Schönheit zuliebe. Vielleicht auf für immer?

Das heißt nicht, komplett auf süßes Essen zu verzichten, sondern eben Alternativen zum Zucker zu suchen. Und da gibt es unzählige…

Von Agavendicksaft, Ahornsirup, Apfeldicksaft, über Honig und Stevia bis hin zum Zuckerrübensirup.

Diesen „Kuchen“ gab es bei uns an Silvester als Nachtisch (Idee von jademond und Rezept von rawmazing):


Wirklich total lecker, man würde nie ahnen, dass das ein ROHKOSTkuchen ist 😉 Mal sehen, wem ich den als nächstes unterjubel :-))

(F)Rohkost, Küchenzauber

Rohe Sünde

Am Wochenende gabs den ersten Rohkostkuchen-  eine Chocolate Mousse Tarte (nach einem Rezept von Jeniffer Cornbleet, auf youtube gefunden.)

Spätestens damit kann man Zweifler von Rohkost überzeugen 😉

Der Boden besteht aus Walnüssen, Datteln und Kokosflocken- alles mit dem Mixer feinhacken und in eine Kuchenform drücken. Die Datteln sorgen für Halt.

Für die Schokocreme eingeweichte Datteln mit Agavendicksaft fein mixen, etwas Vanille und Zimt dazu, und zum Schluss vorsichtig zwei Avocados druntermixen, und Kakao nach Geschmack. Die Avocados sind das Geheimnis, sie machen die Creme so schön moussig, und man merkt gar nicht, dass da keine Milchprodukte dran sind. Die Creme auf den Boden streichen und für ca. 2 Stunden kalt stellen. Noch besser schmeckts am nächsten Tag 🙂

Mehr als ein Stück kann man davon auch kaum essen…

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Rohe Nascherei und mehr…

Bei diesem Wetter verspür ich so langsam wieder die Lust auf zimtig-duftenden Yogitee und selbstgebackene Kekse…

…aber halt, da war ja was 😉 Hab mich also auf die Suche nach rohem Süßkram gemacht, und war erstaunt, was man mit ein bisschen Kreativität so alles zaubern kann.

Frei Schnauze hab ich dann einfach aus Datteln, Mandeln, Kakao, Rosenwasser und Agavendicksaft eine Masse gemacht, die sich zu Kugeln formen lässt, und die dann zum Schluss noch in Carobpulver gewälzt:

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Und hier noch ein paar Fotos von den letzten Tagen:

von links nach rechts:

Blaubeer-Pflaumen-Kiwi-Teller, mit Vanille&Zimt

Blaubeer-Brombeer-Mandel-Smoothie, mit Brombeerblättern, Mandelmus und rotem Klee

Rote-Beete-Kartoffel-Paprika-Gemüse, mit Hanfsamen, Zitrone und Petersilie

Zucchini-Champignon-Paprika-Teller mit Petersilie, Paprika, Mandeln und Sesamöl

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(F)Rohkost

Rohkostausrüstung

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Wenn man will, kann man ja ein Vermögen ausgeben für tolle Geräte, die man für die Rohkostzubereitung so „braucht“:

vom automatischen Sprossenkeimgerät für 400 Euro (ja, das gibts wirklich!) bis hin zum Dörrgerät und Entsafter in der gleichen Preisklasse.

Da stellt sich mir wieder die Frage: Warum gibts all dieses Gerätzeugs in der Natur nicht? Rohkost ist bestimmt auch ganz ohne Küchengeräte machbar, aber wenigstens ein gutes Reibeisen und einen Pürierstab meine ich doch zu brauchen.

Was den Hobel angeht, hab ich den Klassiker von der Firma Börner im Auge.

Und beim Pürierstab hoffe ich auf eure Mithilfe: habt ihr ein Exemplar zu Hause, das ihr uneingeschränkt empfehlen könnt? Ich hab leider nicht auf den Ratschlag gehört: „Wer billig kauft, kauft zweimal“ und hab so ein Spritzding das übelst Sauerei macht, und nach 1 Minute so heiß wird, dass mans nicht mehr anfassen kann *grrr*. Also, für Tipps wär ich dankbar 🙂

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Rohkost-Experiment, Tag 1

Wie oft hab ich in letzter Zeit den Satz gelesen: Wenn du wirklich was (an dir) ändern willst, dann

TU es JETZT!

Nicht erst, wenn….. sonstirgendwas, sondern sofort und auf der Stelle. Viele wissen ja ganz genau, was sie gern ändern möchten, und auch wie, aber sie machen genausoweiter wie bisher- wie soll sich da was verändern können?

Also, gesagt, getan- seit heute esse ich Rohkost. Zwar noch keine 100%, aber mindestens 50. Allerdings gefällt mir das Wort Rohkost nicht. Es klingt so hart, so unfreundlich, nach Entbehrung, Verzicht und Selbstkasteiung. Aber das ist es eben nicht!

Rohkost ist kreativ, frisch, gesund, und macht gute Laune. Nicht zuletzt wegen der schönen bunten Farben auf dem Teller 🙂

Da ich natürlich nicht alle Zutaten für die leckeren Rezepte aus „Rohköstliches“ vorrätig habe und zu faul zum Einkaufen war, hab ich einfach den Kühlschrank durchforstet und meiner Kreativität mal freien Lauf gelassen. Herausgekommen ist zum Frühstück ein

Obstteller mit Pflaumen, Aprikosen und Balkonblumen

Zutaten:

Pflaumen, Aprikosen (inklusive Kerne), Lavendelblüten, Ringelblumenblüte, Kapuzinerkresse, Mandeln, Cashewkerne, Cranberries, und das Ganze mit Zimt und Vanille bestäubt. Allein schon fürs Auge ein Genuss.

Und erst der Geschmack…Boah! Die Kombination Pflaume-Zimt-Lavendel ist der HAMMER! Eine wahre Geschmacksexplosion. Superlecker. Schonmal ein Gericht, das mich überzeugt. Da sehen die ganzen künstlichen Aromen echt uuuuuralt aus.

Und zum Mittagessen gabs

Rote-Beete-Tomaten Spaghetti

Zutaten:

Spaghetti, Tomaten, Rote Beete, Sesam, Zitronensaft, Olivenöl, frischer Oregano

Zugegeben nicht 100% roh (Spaghetti von gestern Abend mussten weg und der Sesam ist geröstet), aber das war ja auch gar nicht mein Anspruch.

Idealerweise sind bei JEDER Mahlzeit Wildkräuter mit dabei, also werd ich mich jetzt wenn möglich täglich auf Sammelstreifzug begeben… da schlag ich gleich noch die Frischluft-Fliege mit einer Klappe.

Ich werde jetzt einfach versuchen, den Rohkostanteil Stück für Stück zu erhöhen. Habt ihr vielleicht noch tolle Bücher zum Thema Rohkost, die ihr empfehlen könnt?

Fazit bisher: Rohkost ist Frohkost 🙂