Aufklärung, Elternsein, Frausein, Geburt, Schwangerschaft, Sternenkinder

Und wieder ein viel zu früher Abschied….

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Es war leider nur ein kurzer Besuch auf der Erde…

Die größte Angst, die eine Sternchenmama leider immer bei einer neuen Schwangerschaft begleitet, ist wieder wahr geworden. Ein drittes Mal.

Unser kleiner Bauchbewohner wollte schon wieder zurück zu den Sternen. Gestern beim Ultraschall in der 9. SSW, nach einer uuuuneeeendlich langen Stunde im Wartezimmer, die sich angefühlt hat wie die Ewigkeit, gab es keinen Herzschlag mehr zu finden.

Noch ist es schwer zu begreifen, der Alltag sorgt noch für Ablenkung. Aber ich spüre schon, wie sich die Trauer ganz langsam wie eine schwere Decke auf mich herabsenkt. Gemischt mit ein bisschen Wut aufs Schicksal, dass es uns schon wieder getroffen hat.

Aber wissend, dass nichts ohne Grund geschieht. Und dass alle meine Sternchen vielleicht die Antwort auf die Frage nach meiner Aufgabe hier auf der Erde sind… Die Reaktionen in der Arztpraxis gestern, sowohl von der Ärztin selbst (ein routinemäßiges, schulterzuckendes „Tut mir leid“) als auch von den Sprechstundenhilfen (betretenes Schweigen, wortloses Hinschieben des leeren Mutterpasses) haben mal wieder gezeigt, dass es immernoch ein großes Tabuthema ist, und keiner so richtig weiß, wie man angemessen darauf reagiert. Immerhin wusste die Ärztin schon, dass ich nicht sofort ins Krankenhaus will, sondern erst einmal auf eine kleine Geburt warten möchte.

Jetzt hoffe ich sehr, dass sich unser drittes Sternchen bald auf natürlichem Wege verabschiedet und mir wenigstens eine Ausschabung erspart bleibt. Wie ich dieses Wort HASSE- als würde man etwas Unerwünschtes herauskratzen müssen. Dafür muss dringend ein besseres Wort gefunden werden.

Durch meine beiden lebenden Kinder bin ich zum Glück gezwungen, einen „normalen“ Alltag zu leben, was hoffentlich verhindert, dass ich wieder in so ein tiefes Loch stürze wie nach der zweiten Fehlgeburt.

Gute Reise, kleiner Stern *

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Aller guten Dinge sind drei…

…hat sich wohl unser kleines Überraschungsei gedacht, dass sich an Ostern zu uns ins Nest geschmuggelt hat 😉

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Ich habe das Herzchen schon schlagen sehen, was mir einen großen Teil der Angst genommen hat. Bleiben noch 4 Wochen durchzustehen bis zu meiner „kritischen“ Grenze von 12 Wochen…

Wenn alles gut geht, sind wir im November dann tatsächlich zu fünft!