Frühling, Haushaltsverschönerung, Jahreskreis, Jahreskreisfeste, Kreatives

Jahreskreisfest-Collage: Imbolc

Im Alltagsgewusel geht die Einstimmung auf die Jahreskreisfeste bei uns leider oft ein bisschen unter. Dann ist das Fest auf einmal schwuppdiwupp schon da, und ich ärgere mich, nicht eher mit den Vorbereitungen begonnen zu haben. Deswegen mache ich für jedes Fest eine Collage, die dann beim Küchentisch an der Wand hängt, um uns alle auf das jeweilige Fest einzustimmen. Wenn ich es direkt vor Augen habe, denke ich auch eher dran 😉

Ich suche mir immer auf Pinterest schöne Bilder die stimmungsmäßig zum jeweiligen Fest passen zusammen und drucke sie aus.

Dann einfach ausschneiden, auf einen großen Karton kleben und an die Wand hängen. Unsere Imbolc-Collage sieht so aus (die anderen zeige ich euch noch im Laufe des Jahres):

brighid-collage

Mittlerweile hat jedes Jahreskreisfest für mich eine bestimmte und besondere „Grundstimmung“ und Bedeutung. Und genau diese Stimmung versuche ich mit den Collagen einzufangen.

Imbolc heißt für mich vor allem: Neubeginn, Reinigung, Vorbereitung auf den Frühling, der Beginn eines neuen Lebenszyklus in der Natur, Aufbruchstimmung… Als Symbole dafür passen z.B. Lämmer, Kerzen, Schneeglöckchen, der Phönix…

Kerzen gießen, Seife sieden, Badezusätze herstellen passt für mich in diese Zeit.

Jetzt fehlen mir nur noch ein paar schöne Ideen für Rituale mit Kindern. Habt ihr vielleicht welche?

 

Farbenrausch, Frausein, Kraftplätze, Rotes Zelt, Selbermachen

Mein Rotes Zelt & Mondblutgedanken

Es ist wieder soweit, Neumond, Mondblutzeit 🙂 Mein Zyklus hat sich tatsächlich so langsam ziemlich mondsynchron eingependelt.

Vor einiger Zeit hab ich mir mein allererstes Rotes Zelt im Wohnzimmer aus einem roten Teppich, einer roten Sofadecke, einem bestickten Kissen, und einem Sarong eingerichtet. Auch wenn es nur provisorisch war, es fühlte sich auf jeden Fall besonders und schon nach einem echten Kraftplatz in der Wohnung an. Was die Farbe Rot allein schon bewirkt! Ich fühlte mich förmlich zurückversetzt in ein vor langer Zeit wirklich dagewesenes Rotes Zelt, mit anderen Frauen verbunden, im Kreis sitzend, …

Normalerweise ist die Farbe Rot im Alltag ja eher weniger anzutreffen. In einer von Männern beherrschten Welt ist Rot hauptsächlich eine Signal- und Warnfarbe und hat eher negative Bedeutung… In unserer Gesellschaft ist es ja auch üblich, möglichst zu verstecken, dass frau gerade blutet. Warum eigentlich? Was ist denn bitte so schlimm daran? Sollten wir nicht endlich anfangen, unsere „Tage“ als etwas Positives zu sehen, ja sogar stolz darauf sein, und es vielleicht auch nach außen hin zeigen? Ich glaube ja, dass viele Menstruationsprobleme mit der eigenen (negativen, anerzogenen?) Einstellung dazu zusammenhängen…

Ich zumindest habe, seit ich meine Mondblutzeit wirklich als etwas Positives sehe, bis auf ein gelegentliches leichtes Ziehen keine negativen Begleiterscheinungen mehr. Und seit ich nur noch Stoffbinden (von Kulmine) und nicht mal mehr eine Menstruationstasse oder Schwämmchen benutze, ist meine relativ starke Blutung sogar schwächer und kürzer geworden. Mittlerweile freue ich mich tatsächlich auf das Rote Zelt 🙂

Rot umhüllt, wärmt, gibt Kraft, es ist für mich die Farbe der Lebenskraft und Weiblichkeit schlechthin. Allein schon sich während des Mondblutes in Rot zu kleiden, oder auch nur bewusst ein einzelnes Rotes Accessoire zu tragen, wie z.B. Ohrringe oder einen Schal, macht einen enormen Unterschied. Raus aus dem Versteck! Ich trage zur Mondblutzeit immer eine Kette mit einem roten Jaspis, und je nach Lust und Laune ein einzelnes rotes Kleidungsstück. Außerdem hab ich vor, mir ein paar schöne Rituale für die Mondblutzeit auszudenken, Rezepte, Teemischungen, usw. Dazu bald mehr 🙂

Für das „richtige“ Rote Zelt hab ich mir ähnlich wie auch Stefanie bei ebay Kleinanzeigen verschiedene rote Organzavorhänge zusammengesammelt, und die dann alle zu einer großen Stoffbahn zusammengenäht. Dann einfach mit einer dicken Schnur durch die Schlaufen aufgefädelt, und an einen Haken in der Decke gehängt:

roteszelt

So ein Rotes Zelt ist leicht, transportabel, und ruckzuck auf- und wieder abgebaut. Besonders schön bestimmt auch im Sommer unter einem Baum 🙂 Und es lässt sich bei Bedarf natürlich auch noch weiter vergrößern, sowohl in die Länge als auch in die Breite. Noch nutze ich es meist alleine, wenn sich nicht gerade ein Kind oder eine Katze mit dazukuschelt, und ich hoffe, dass der Kreis bald größer wird… Wer Interesse hat und in der Nähe wohnt, darf sich gern bei mir melden 🙂

 

 

Du riechst so gut!, Naturkosmetik, Seifenschaum

Klein aber fein: Manna

Gerade kam mein erstes Manna-Paket an. Eigentlich wollte ich ja nur das Cremedeo ausprobieren, aber die anderen Produkte haben mich sehr neugierig gemacht. Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist nämlich, ENDLICH das Aluminium-Deo zu verbannen. Ich hatte ja schon die Wolkenseifen-Deos für gut befunden, allerdings stört mich daran das Zinkoxid, das weiße Flecken auf der Kleidung hinterlässt.

Die Creme-Deos von Manna sind ohne Zinkoxid, bin schon sehr gespannt auf den ersten Test. Schon aus dem noch geschlossenen Päckchen kam ein herrlicher Duft 🙂 Und so sah es beim Auspacken aus:

DSC00540Eine kleine Begrüßungsbroschüre

DSC00541Dann ein „persönlicher“ Brief von der Seifenfee

DSC00542Und wunderschön verpackte Schätze

DSC00543

Bestellt hab ich zwei Cremedeos, eines für den Mann, eins für mich, zwei Seifen und einen Luxus-Bambus-Seifenhalter, da ich bis jetzt noch keinen zufriedenstellenden für die selbstgesiedeten Seifchen gefunden habe. Und als Zugabe gabs ein kleines Stückchen Zitronenmelissenseife.

Das Auspacken war wie Weihnachten! So ein liebevoll gepacktes Päckchen, ich bin ganz hin und weg 🙂

Abwechslung aufm Teller, Küchenzauber, Selbermachen

Der perfekte Möhrenkuchen

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Wie vermutlich die meisten hab ich spätestens an Silvester nach dem ganzen weihnachtlichen Süßkram erstmal überhaupt keine Lust mehr auf irgendwas Süßes. Die letzten Plätzchen warten vergebens darauf, dass sie jemand isst…

Mir steht der Sinn jetzt eher nach frischem Gemüse, Rohkost, Salaten in allen möglichen Formen.

Was aber trotzdem geht, ist Möhrenkuchen. Ist ja auch Gemüse drin 😉 Komischerweise jedes Jahr um die gleiche Zeit, wenn es in Richtung Imbolc geht, also JETZT, hab ich plötzlich Lust drauf. Nur ist Möhrenkuchen nicht gleich Möhrenkuchen. Den besten bisher hab ich in Australien gegessen. Ewig war ich auf der Suche nach DEM Rezept. Und hier hab ich es gefunden:

Möhrenkuchen mit Walnüssen und Frischkäse-Frosting

Meine abgewandelte Variante (Originalangaben in Klammern):

  • 300ml Öl oder flüssige Butter
  • 4 Eier
  • 200 (300) g Zucker
  • (Vanilleextrakt) 1 Msp. Vanillepulver
  • 260 (300) g Mehl + 40 g Kokosmehl
  • 2 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • 300 (200) g geraspelte Möhren
  • 120 g gehackte Walnüsse
  • 120 g gehackte weiße Schokolade

Topping:

  • 250 (300) g Doppelrahmfrischkäse
  • die 60 g Butter hab ich ganz weggelassen
  • je 1 TL Saft und Schale von einer Bio-Zitrone
  • 120 (250) g Puderzucker
  • evtl. frische Orangenschale zum Verzieren

(Die Fotos sind allerdings schon vom letzten Jahr ;-))Das Natron im Teig ist vermutlich das Geheimnis, das gibt diesen typischen Geschmack. Wie immer hab ich weniger Zucker als im Originalrezept genommen. Dafür kann man von dem Frischkäsefrosting ruhig ein bisschen mehr machen. Ratet mal, was meine kleine Maus als erstes von dem Kuchen genascht hat 😉

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