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Deo selbstgemacht

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Das letzte konventionelle Kosmetikprodukt, das noch in meinem Bad überdauert hat, muss jetzt auch gehen, die Suche nach einem möglichst natürlichen und ungiftigen Deo hat endlich ein Ende!

Schuld ist dieses Rezept von „The Pistachio Project„:

1/4 cup Soda

1/4 cup Pfeilwurzmehl

3/4 Esslöffel Kokosöl

Kokosöl pur hatte ich ja schon probiert, das hat aber nicht so wirklich funktioniert. Auf die Idee, das Kokosöl mit Soda und Pfeilwurzmehl zu mischen, bin ich natürlich nicht gekommen 😉

Ich hab es dahingehend abgewandelt, dass ich einfach je einen Esslöffel Soda und Pfeilwurzmehl vermischt habe, und soviel flüssiges Kokosöl dazugegeben habe, bis eine knetmassenartige Konsistenz entstanden ist.

Es bröselt etwas, wenn man es sich unter die Arme schmiert, ist aber gewöhnungssache 😉 Ebenso wie die Tatsache, dass es (nach dem anfänglich dezenten Kokosduft) einfach nach gar nichts riecht. Vielleicht mische ich einfach noch ein bisschen mehr Kokosöl dazu damit es sich leichter verteilen lässt und ein paar Tropfen ätherisches Öl für den Duft.

Der erste Praxistest war auf jeden Fall erfolgreich, es funktioniert!

Aufbewahrt wird es in einem leeren Kokosöl-Glas. (Hab ich schon erwähnt, dass ich Kokosöl liebe? 🙂 )

Hier  noch ein ähnliches Rezept mit Kakaobutter, das werde ich demnächst auch ausprobieren.

Edit vom 13.4.15: Inzwischen habe ich eine Rezeptur gefunden, die noch besser funktioniert:

https://weltanders.wordpress.com/2015/03/10/selbstgemacht-deocreme-ohne-zinkoxid/

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Einfach leben, Fundstücke, Haushaltsverschönerung, Konsumwut, Selbermachen

Verliebt in ein Einmachglas…

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Bis jetzt waren Einmachgläser für mich einfach nur langweilige Einmachgläser. Gläser, die halt ihren Zweck erfüllen. Besonders hübsch sind die selbst gesammelten Gläser ja meistens nicht, mit den bunt bedruckten Deckeln.

Dann bin ich vor kurzem über die amerikanischen Mason Jars gestolpert, und es war um mich geschehen 😉 Sie haben so ein gewisses Etwas, ich kann nicht mal genau sagen was. Klassische Eleganz? Einen Hauch von Nostalgie? Was auch immer, ich finde die sowas von schön, dass ich die jetzt unbedingt brauche. Es gibt sie in allen möglichen Größen. Zudem gibt es noch verschiedene Deckel dazu zu kaufen, z.B. welche mit Drahtsieb, mit denen man die Gläser ganz einfach zum Sprossenziehen umrüsten kann. Ganz zu schweigen von den anderen unzähligen Verwendungsmöglichkeiten von Nützlich und Praktisch bis Ausgefallen und Deko. Klar kann man dafür auch andere Gläser nehmen, aber die sind einfach nun mal nicht mal halb so stylish! Einfach mal bei flickr oder Pinterest „Mason Jar“ eingeben 😉 Besonders die alten blauen habens mir angetan. *schmacht*

Quelle: http://bigdayfor10k.com/2010/05/24/mason-jars-your-new-bff/

Und nun zum eigentlichen Problem:

WARUM kann man die in Deutschland nirgends kaufen, wo man sich doch sonst mit allem möglichen unnützem Schrapel totkaufen kann?

Hat vielleicht jemand einen Tipp, wo ich die bekommen könnte, ohne gleich ein Vermögen an Versandkosten (50€+ laut meiner bisherigen Recherche) zu zahlen? Oder hat sogar zufällig jemand eine Palette von diesen Dingern im Keller stehen, und will sie loswerden? 😉

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Holunderzauber

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Die kleinen weißen Blüten haben irgendwie was Zauberhaftes an sich, wie Sternchen auf einer Blumenwiese oder Blümchen am Himmel:

Nachdem der letztjährige Sirup-Versuch geglückt ist, hab ich mich dieses Jahr getraut, komplett aufs Kochen zu verzichten. Also quasi „Roh-Sirup“ (dass Zucker alles andere als roh ist, lass ich jetzt mal untern Tisch fallen ;-))

Und so hab ichs angesetzt:

Reichlich Blütendolden (ca. 40 Stück? Alle, die wir gesammelt haben 😉 ) in einen Topf, 3 Liter kaltes Wasser draufgegossen und einen Tag stehengelassen. Dann die Dolden ausgedrückt, ca. 1kg Zucker und den Saft von 3 Zitronen dazugegeben. Alles durch ein Teesieb geschüttet und in Flaschen abgefüllt. Die Menge ergab 7 0,5l-Flaschen, die jetzt sicherheitshalber im Kühlschrank lagern.

Der leckerste Hollersirup bisher! 🙂

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Schuhe selbstgemacht!

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Leder hier gekauft,

Schablone von hier, auf die richtige Größe skaliert und ausgedruckt,

dazu noch zwei Lederbänder,

ein bisschen gepfriemelt und geflucht, weil die (Billig-)Lochzange zu schwach war und nach dem ersten Schuh kaputt ging,

und das kam dabei raus:

Kosten: 2,20 € für die Lederbänder + weniger als 1 € fürs Leder.

Macht ganze 3 €, im Gegensatz zu 20€  oder sogar 30€, wenn man sich solche Schühchen fertig kauft.

Jetzt müssen nur noch die kleinen Babyfüßchen reinwachsen…

Da ich selber gern barfuß laufe, hab ich mir vor längerer Zeit hier schon ebensolche Schuhe bestellt. Damit läuft es sich echt äußerst angenehm, wenns noch zu kalt für nackige Füße ist. Nix drückt oder kneift, weil sich der Schuh dem Fuß anpasst und nicht umgekehrt. Leider hab ich welche ohne Sohle, sonst würde ich sie auch draußen anziehen.

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