Gesundheit, Weg mit dem Plastikdreck

Das Wasserkocher-Problem

Also einfach ist das mit dem plastikfreien Wasserkocher nicht.

Wir hatten uns jetzt für diesen hier entschieden:

http://www.khg-home.de/elektroartikel/kueche/wasserkocher-748.html

Beim den ersten Kochvorgängen, die man vor dem ersten Benutzen machen soll, gleich die erste böse Überraschung: auf einmal spritzt kochend heißes Wasser aus dem Teil, sodass die halbe Küche unter Wasser steht… zum Glück war zu dem Zeitpunkt niemand im Raum. Bis jetzt hat sich das auch nicht wiederholt, aber ein bisschen mulmig ist mir doch, wenn ich neben dem Gerät stehe.

Und die zweite: das gekochte Wasser schmeckt im Gegensatz zu dem aus unserem alten Kocher, der komplett aus Plastik besteht, sehr stark nach… PLASTIK! Ihbäh! So war das eigentlich nicht gedacht! Vermutlich, weil der Deckel leider aus (Billig-) Plastik ist. Nicht mal den Deckel beim Kochen offen lassen hilft.

Fazit: Der Glaswasserkocher sieht zwar hübsch aus, aber glücklich sind wir mit ihm nicht. Also doch einen aus Edelstahl, oder die Glaskanne für den Herd?…

Du riechst so gut!, Einfach leben, Gesundheit, Küchenzauber, Süßes ohne Zucker, Selbermachen, Vollwert, Weg mit dem Plastikdreck, Zuckerfrei

Zitrusschalen-Recycling

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Gerade in den Schalen von Orangen und Zitronen sind ja die wertvollen ätherischen Öle enthalten, warum also wegschmeißen? Noch dazu wo die Weihnachtsbäckerei vor der Tür steht! 😉

Stattdessen werden die Schalen von jetzt an gründlich gewaschen und zu Orangeat bzw. Zitronat verarbeitet, und das zuckerfrei!

Geht ganz einfach:

Schale (von ungespritzten Früchten!) kleinhacken, entweder mit dem Messer oder einem Mixer, und dann mit flüssigem Honig in ein Schraubglas füllen. Ich hab vorher noch die weißen Häutchen rausgekratzt. Wer will, kann das Ganze noch verfeinern mit Zimt, Ingwer, etc. Oh, wie das duftet!

Die Idee hab ich von Ute’s Vollwertkochbuch.

Und so ganz nebenbei spart man sich noch die Plastikverpackung von gekauftem Zitronat/Orangeat 🙂

Je nachdem, wieviel Orangen und Zitronen man so vertilgt, kommt da ganz schön was zusammen, natürlich mach ich nicht aus allen Schalen Orangeat. Eine andere Möglichkeit der Verwendung ist, die Schale abzureiben und zu trocknen, schmeckt toll in vielen Gerichten.

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Frausein, Geburt, Kreatives, Schwangerschaft, Selbermachen, Spirituelles

Geburtsvorbereitung

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Ja, heute fängt die 37. Woche an. Ab jetzt wäre das Mäuschen offiziell keine Frühgeburt mehr 🙂 Langsam wirds also wirklich ernst!

Ab heute werde ich dann alles was ich an wehenhemmenden Maßnahmen in den letzten Wochen gemacht habe (Magnesium, Bryophyllum, Baldrian-Tee), absetzen, und dafür geburtsvorbereitend nach den Empfehlungen meiner Hebamme Himbeerblättertee trinken, täglich einen EL geschroteten Leinsamen essen und regelmäßig eine Dammmassage machen. Ab nächster Woche gibts zusätzlich noch Akupunktur.

In letzter Zeit hab ich eine fast erschreckende Lust auf Lebkuchen und Yogi-Tee- beides enthält wehenfördernde Gewürze wie Ingwer, Zimt, Nelken…

Der Inhalt für die Kliniktasche wartet darauf eingepackt zu werden, die letzten Mützchen und Söckchen werden fertiggestrickt, und dann heißt es geduldig warten, was passiert. Vertrauen, dass alles so kommt wie es soll. Die Unplanbarkeit akzeptieren.

Ein Geburtsamulett hab ich mir auch schon gebastelt. Erinnert ihr euch noch an die Fichtengöttin, die ich vor fast einem Jahr geschnitzt habe? Da dachte ich noch nicht im Traum daran, dass sie in einem Geburtsamulett Verwendung finden wird…

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Abwechslung aufm Teller, Küchenzauber

Projekt: Abwechslung aufm Teller, Nr. 1

Zugegeben, als offiziell erstes Rezept in der Reihe „Abwechslung aufm Teller“ hab ich mir nicht unbedingt das gesündeste ausgesucht (alle Ernährungsberater oder Abnehmer bitte nicht weiterlesen). Aber schonmal vorneweg: Es war äußerst lecker! 😉

Da wir hier momentan so ein bisschen den letztjährigen Irland-Flitterwochen nachtrauern, gabs für den Gatten zum Geburtstag ein kulinarisch-irisches Wochenende. Geplant war eigentlich:

Zum Frühstück Porridge,

als Mittagessen Fish & Chips,

Scones zum High Tea

und abends dann Sodabread.

Letztendlich waren wir aber vom Mittagessen so satt, dass es erst spääät abends noch aus dem Rest Bierteig ausgebackene Bananen mit Schokoeis gab *räusper*. Scones und Sodabread dann eben nächstes Wochenende 🙂

So, und hier das Rezept, nach dem die Fish & Chips gemacht wurden:

Fish & Chips

Wir haben zu zweit tatsächlich 500g Fischfilet verdrückt *ähem*, und das, obwohl ich derzeit ja eine schwangerschaftsbedingte Magenverkleinerung habe… Das mit dem Fisch war übrigens der erste ernsthafte und sehr gelungene Frittierversuch meinerseits, mich haben immer die Unmengen an dafür notwendigem Fett und der Bierteig abgeschreckt. Im Wok braucht man aber gar nicht sooo viel Fett, und der Bierteig ist supereinfach und schnell angerührt. Die Chips bzw. Pommes hab ich allerdings nicht auch noch frittiert, sondern auf dem Blech im Ofen gebacken. Foto gibts leider keines, weil zu lecker und darum zu schnell aufgefuttert.

Für die gebackenen Bananen einfach Bananen in kleine Stücke schneiden, durch den restlichen Bierteig ziehen und solang im Fett ausbacken, bis sie goldbraun sind. Und nein, man schmeckt tatsächlich nicht, dass im gleichen Fett vorher Fisch frittiert wurde. Noch heiß mit Eis servieren, ein Traum!

Fazit: Frittiert schmeckt wahrscheinlich alles gut… 😉 Wird aber auf jeden Fall in den Rezeptefundus aufgenommen.

 

Farbenrausch, Kreatives, Schwangerschaft, Selbermachen

Bauchkunst

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Bauchpainting mit ganz einfach selbst hergestellten Farben aus:

2 Teilen Maisstärke

1 Teil Wasser

1 Teil Bodylotion

und zum Färben:

Rote Beete, Paprika, Curcuma und Kakao.


Die Farbe trocknet recht schnell und fängt dann leider an wie wild zu bröseln, die Kunstwerke sind also nur von kurzer Dauer. Mit Wasser aus einem feinen Zerstäuber lässt sich der Verfall aber wenigstens für eine kleine Fotosession hinauszögern 🙂

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Haushaltsverschönerung, Küchenzauber, Kreatives, Selbermachen

Immer das Gleiche…

  • … zu Essen gibt es bei uns, zumindest hab ich das Gefühl. Es gibt halt Rezepte und Kochgewohnheiten, die sich bewährt haben. Meistens koche ich sowieso frei Schnauze ohne irgendwelche Rezepte, aber irgendwann wirds dann doch langweilig und es könnte ruhig ein wenig mehr kreative Abwechslung auf den Teller.
  • Gleichzeitig verstauben die ausgeschnittenen oder ausgedruckten und gesammelten Rezepte aus Zeitschriften und Internet, die ich uuuuuuunbedingt mal ausprobieren muss.
  • Und noch ein weiteres Problem: die Organisation meines Rezepteordners. Ein wunderschönes Ringbuch mit Seiten in verschiedenen Grüntönen, aber leider lassen sich die einzelnen Seiten nicht rausnehmen. Neue Rezepte in einer bestimmten Ordnung einzufügen gestaltet sich also etwas schwierig. Folglich natürlich auch das Wiederfinden eines eingetragenen Rezepts 😉

Hier nun die Idee:

Ab jetzt wird jedes Wochenende  EIN neues Rezept ausprobiert. Schmeckts gut, wird eine kleine Rezeptkarte (diverses Altpapier) damit beschriftet und wandert in den alphabetisch geordneten Rezeptefundus– einen hübsch beklebten Schuhkarton. Hält sich die Begeisterung in Grenzen, gibt es eben keine Rezeptkarte. Stellt sich dann mal wieder die frage: Was koche ich heute bloß? -> Einfach orakelmäßig ein Kärtchen ziehen… 😉

Mich würde jetzt noch interessieren: wie organisiert ihr so eure Rezepte? Mit Chaos oder System?

Gesundheit, Weg mit dem Plastikdreck

Wasserkocher ohne Plastik

Gibt es sowas überhaupt?

Nachdem wir den Film Plastic Planet angeschaut haben (wer ihn noch nicht gesehen hat, unbedingt nachholen!), und doch etwas erschüttert waren, obwohl wir viel davon schon wussten (nicht aber z.B., dass es GEHEIM ist, wie genau aus Erdöl die Plastikpellets entstehen, aus denen dann all die Wunderdinge hergestellt werden, die uns umgeben! Und somit niemand eigentlich genau weiß, was da drin ist und wie sich das auf uns und die Umwelt auswirkt) sind wir nochmal unseren Haushalt durchgegangen auf der Suche nach vermeidbarem Plastik. Da wir relativ viel Tee trinken, wäre es mir wichtig, in Zukunft darauf zu achten, dass das Wasser beim Kochen nicht mit Plastik in Berührung kommt. Durch die hohen Temperaturen können sich giftige Stoffe lösen, die man dann in schöner Regelmäßig zu sich nimmt. Nein, danke.

Wenn man nicht gerade so einen Glaswasserkocher oder einen Pfeifkessel für den normalen Herd will, obwohl ich die durchaus sehr hübsch finde, dann wirds wohl leider schwierig. Ummantelte Stromkabel hat schließlich jeder Wasserkocher. Und selbst wenn der Kochbehälter aus Glas oder Edelstahl ist, sind zumindest der Deckel und der Griff meistens doch aus Plastik.

Deswegen wär ich sehr dankbar für Tipps zum plastikfreien Wasserkochen- hat vielleicht jemand das ultimative Gerät zu Hause stehen?…