(F)Rohkost, Küchenzauber, Süßes ohne Zucker

Geburtstagsbombe

Natürlich sollte der Geburtstagskuchen „gesund“ sein. Vor längerer Zeit schon bin ich über ein Rezept gestolpert, das ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Da es zur Zeit so schöne Himbeeren gibt, hat es sich förmlich aufgedrängt 😉

Leider sind mir die frischen Himbeeren quasi in der Hand weggeschimmelt, sodass Kirschen für die Füllung herhalten mussten, und obendrauf kamen dann notgedrungen Tiefkühl-Himbeeren.

Und so sah das Ganze aus:

Mehr als ein Stück davon geht wirklich nicht, besteht die Bombe ja fast nur aus Nüssen und Kokosöl.

Nachmachen ist wirklich zu empfehlen, allerdings nur wenn man genügend Gäste erwartet, sonst ist man bestimmt eine Woche lang beschäftigt bis das letzte Stück gegessen ist 😉

Gesundheit, Küchenzauber, Süßes ohne Zucker, Selbermachen, Vollwert

Voll Wert

Momentan bin ich wieder voll auf der Vollwert-Schiene unterwegs, mit Frischkorngericht, selbstgebackenem Vollkornbrot & Co, inspiriert durch die youtube-Videos von Ute Maria Wilkesmann. Auf ihrer Seite „Ute’s Vollwertkochbuch“ gibt es viele tolle und einfache Rezepte und Selbermachtipps.

Ich wusste gar nicht, dass in der Vollwertkost auch alternative Süßungsmittel von Agavendicksaft bis Zuckerrübensirup „verboten“ sind. Bisher hab ich die statt Zucker verwendet, in dem Glauben eine gesunde Alternative gefunden zu haben. Vollwertig sind die aber nicht, weil es alles Industrieprodukte sind, eingekochte Konzentrate, Dicksaft oder was auch immer.

Nur Honig und roher Agavennektar erfüllen die Vollwert-Kriterien. Nun gut. Da ich ja trotzdem nicht auf Schoko verzichten will, hab ich mir gleich das Buch „Schokolade- Pralinenträume. Für Rohkost. Vollwert. Für alle.“ bestellt. Klingt sehr vielversprechend 🙂

Heute hab ich fürs Wochenende vollwertige Nussecken gebacken, nur mit Honig zum Süßen. Und ich war ganz schön skeptisch, da ich ein anderes mal schon für Kekse Zucker durch Honig ersetzt habe, was die Kekse dann matschig weich statt knusprig werden ließ.

Von den Nussecken aber bin ich begeistert- genauso hab ich sie mir vorgestellt. Der Teig ist schön mürb geworden und sie haben eine angenehm zurückhaltende Süße. Die Schokolade ist natürlich nicht vollwertig, aber vielleicht findet sich da ja in besagtem Buch eine Alternative.

Das Rezept für die Nussecken:

Teig:

500g frisch gemahlenes Weizenvollkornmehl, 2 TL Backpulver

125 g Honig, 150 g Butter

2 Eier zu einem Teig kneten und 1/2 Stunde ruhen lassen, dann auf einem Blech mit Backpapier ausrollen.

Belag:

125 g Butter, 150 g Honig schmelzen lassen,

250 g grob gehackte Nüsse, 5 EL Sahne, 1/2 TL Vanillepulver unterrühren und auf dem Teig verteilen.

Bei 190 °C ca. 30 Min backen. (Achtung, ich hab sie schon nach knapp 20 Minuten aus dem Ofen geholt, weil sie schon recht dunkel waren). Abkühlen lassen, in Dreiecke schneiden und evtl. mit Schokio überziehen.

Jetzt muss ich nur nochmal nachforschen gehen, was es damit auf sich hat, dass Honig beim Erhitzen angeblich toxisch wird…


Schwangerschaft

Es klopft…

Seit ein paar Tagen spüre ich unseren Bauchzwerg! Eeeendlich!

Bei  16+6 war ich mir noch nicht so ganz sicher, ob das nicht vielleicht nur Blähungen sind 😉 Und hab mir natürlich gleich wieder Sorgen gemacht, als ich ein paar Tage lang nichts gemerkt hab. Aber seit gestern Abend (17+5) bin ich mir nun 100%ig sicher, dass es der kleine Zwerg ist, der da anklopft. Wie ein zartes Fingerschnippsen von innen, manchmal auch nicht ganz so zart, und ab und zu sieht mans sogar schon von außen.

Hach, da ist wirklich, wirklich, wirklich ein kleiner Mensch in meinem Bauch 🙂

Haushaltsverschönerung, Kreatives, Schwangerschaft, Selbermachen

Im Nadelfieber…

…bin ich zur Zeit. Blöderweise kriege ich von exzessivem Stricken Rückenschmerzen bzw. Herzprobleme und muss mich daher ein bisschen zurückhalten 😦 Aber häkeln scheint keine Probleme zu machen 🙂 Und das sind meine derzeitigen Projekte:

Babydecke Nummer 1: aus einem Wolle-Seide-Gemisch, die Decke selbst ist kraus rechts gestrickt, mit einer Zopfbordüre. Die Anleitung ist aus dem Buch „Kuschelweiches für Babys und Kleinkinder“.

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Babydecke Nummer 2: ein einfaches Blockmuster aus kuschelweicher Baumwolle, nach der Anleitung „Sunny Baby Blanket“ von ravelry.*

Und Babydecke Nummer 3: für jede noch verbleibende Schwangerschaftswoche häkel ich ein solches Quadrat, drei davon sind schon fertig, theoretisch sollten es 25 Stück werden. Anleitung „Bullseye“ bei ravelry.

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Außerdem noch ein Triangel-Häkelbikini, nach einer gekauften Anleitung von nadelspiel. Die Anleitung für ein solches Triangelteil gibts bei youtube, für einen Bikini braucht man 3 Stück. Wer besser häkeln kann als ich, kann sich bestimmt den Rest zum Höschen auch ohne Anleitung dazuhäkeln. Und ja, man sollte den Bikini evtl. noch mit einem Stöffchen füttern, ansonsten kann man auch gleich ganz ohne 😉

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Und eine löchrige Tasche für die Markteinkäufe, die die hässlichen Öko-Stofftaschen ersetzen soll, wieder mal bei ravelry gefunden, die „Grrlfriend Market Bag“ (kein Schreibfehler!), die ich bestimmt in mehreren Ausführungen stricken werde:

So, ich setz mich dann mal an die Nadeln…

Und noch ein Tipp zum Schluss: Wer keine Zeit oder keine Wolle hat, sollte besser nicht bei ravelry stöbern gehen!

Kräuter, Schwangerschaft

Igitt!!!

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Die Zeit rennt, und doch kann es mir nicht schnell genug gehen. Heute beginnt tatsächlich schon die 18. Woche, bald ist Halbzeit- unglaublich!

Meine Hebamme hat mir die Teemischung „Hopfen, Melisse, Baldrian“ empfohlen… Ich trinke ja wirklich so ziemlich alles an Kräutertee- und das sogar gerne- wos anderen die Schuhe auszieht. Kamille, Salbei, Brennessel usw. Aber Baldrian, da schüttelts sogar mich. Eine Chance geb ich ihm aber noch, vielleicht übersteht er den Gewöhnungseffekt 😉 Ansonsten eben nur Melisse und Hopfen.

Gegen die ständige unterschwellige Angst und das sich drehende Gedankenkarussell, das sofort anspringt, wenns irgendwo ziept, scheine ich mit Bachblüten gute Erfolge zu haben 🙂

Und eine Frage, die ich mir ständig stelle: angenommen man sieht es auf dem nächsten Ultraschall in drei Wochen, soll ich mir verraten lassen was es wird, oder lieber nicht? *grübel*

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Küchenzauber, Kräuter, Selbermachen

Holla, Holunder!

Gerade noch rechtzeitig vorm Verblühen haben wir gestern noch die letzten Holunderblüten gesammelt. Daraus wurde…

…Sirup:Die Blüten hab ich kalt angesetzt nur mit Wasser, und einen Tag später Zucker und Zironensäure dazugegeben und abgefüllt, 3 Flaschen ganz ohne Erhitzen, die dann im Kühlschrank gelagert werden, und den Rest vorm Abfüllen sicherheitshalber kurz auf 90°C erwärmt.

… und Holunderkuchen nach Jana’s Rezept:

Perfekt fürs Picknick 🙂