Herbst, Küchenzauber, Selbermachen

Hagebutten, die Zweite…

…Aktion:

Diesmal hab ich Hagebuttenmarmelade gemacht. Hätte nicht gedacht, dass ich davon Muskelkater im Arm kriege 😉

Zuerst ca. 2 kg Hagebutten pflücken- am besten mit Handschuhen, sonst muss man blutige Opfer bringen. Die Hagebutten von der „Fliege“ und dem Stielansatz befreien (das allein dauert schon fast 2 Stunden…), und dann entweder einfrieren, dass sie weich werden, oder weich kochen. Ich hab sie eingefroren und dann mit 1l Apfelsaft etwa 15 Minuten lang köcheln lassen. Die Pampe dann ZWEIMAL durch eine Flotte Lotte drehen ( hab mir extra dafür eine gekauft, weil ich nicht weiß, wie man die Hagebutten besser von den Kernen befreien könnte), dass man soviel Hagebuttenmark wie möglich herausbekommt. Und wen die feinen juckenden Härchen stören, sollte das Ganze nochmal durch ein feineres Sieb streichen (daher hab ich den Muskelkater- der absolut unergonomische Griff eines normalen Siebs ist eben nicht für einen 1-stündigen Dauergebrauch gedacht.

Uff- jetzt ist endlich das Hagebuttenmark fertig.

Dann zwei Äpfel schälen und ganz fein würfeln, in 400 ml Orangensaft weich kochen, Hagebuttenmark und 500 g Gelierzucker (2:1) dazurühren, ich hab noch 3 gestrichene Teelöffel Agar-Agar dazugerührt, und ein bisschen Apfelsüße, dann wird das Ganze nicht so pappig süß wie mit 1 kg Zucker.

4 Minuten sprudelnd kochen lassen und heiß in Schraubgläser füllen, auf den Kopf drehen.

Nachdem die Marmelade im Glas war, war ich sprichwörtlich FERTIG. Aber, der Aufwand hat sich gelohnt, die Marmelade ist wirklich ein Traum! 🙂

Damit wird in den nächsten Tagen Plätzchen gebacken 🙂

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Aufklärung, Spirituelles

Eine weltweite Epidemie…

…verbreitet sich mit rasender Schnelligkeit.

Es wird befürchtet, dass sich Milliarden Individuen in den nächsten 10 Jahren infizieren werden.

Hier folgen die Hauptsymptome dieser Epidemie:

 

1. Die Neigung, sich durch seine eigene Intuition leiten zu lassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten zu handeln und von aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.

2. Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen, oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.

3. Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.

4. Ein konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man andere nicht mehr verändern will.

5. Das Bestreben, sich selbst zu entwickeln, um für die eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, den Körper, das materielle Leben und die Umgebung auf eine positive Art zu sorgen, sodass unser Potential an Gesundheit, Kreativität und Liebe voll entwickelt wird.

6. Rezidivierende (wiederholte) Anfälle von Lächeln. Einem Lächeln, das Danke sagt und das ein Gefühl von Einheit aufbaut mit allem was lebt.

7. Eine stetig weiter wachsende Empfänglichkeit für Einfachheit, Lachen und Freude.

8. Stets häufigere Momente, in welchen man mit seiner Seele in Non-Dualität kommuniziert, was ein angenehmes Gefühl von Zufriedenheit und Glück verursacht.

9. Befriedigung darin finden, dass man sich wie ein Mensch verhält, der Fröhlichkeit und Licht bringt, anstatt Kritik oder Gleichgültigkeit.

10. Die Fähigkeit, alleine, als Paar, in einer Familie und Gemeinschaft auf eine gute, harmonische und gleichberechtigte Art zu leben, ohne Opfer, TäterIn oder RetterIn spielen zu wollen.

11. Ein Gefühl von Verantwortlichkeit und Glückseligkeit, dass man der Welt seine Träume von einer harmonischen und friedlichen Zukunft und einer Welt im Überfluss schenken will.

12. Totale Akzeptanz der eigenen Anwesenheit auf der Erde und der Wille, sich jeden Moment zu entscheiden für das, was schön, gut, wahr und lebendig ist.


Wenn sie weiterhin in Angst, in Abhängigkeit, in Konflikten, Krankheit und Konformismus leben wollen, vermeiden sie um jeden Preis jeden Kontakt mit Menschen, welche diese Symptome zeigen. Denn dieser Zustand ist äußerst ansteckend.

Falls sich bei Ihnen schon Symtome zeigen, müssen Sie wissen, dass Ihr Zustand wahrscheinlich hoffnungslos ist. Medizinische Behandlungen können für kurze Zeit einzelne Symptome unterdrücken, aber das unausweichliche Fortschreiten der Krankheit kann nicht aufgehalten werden.

Es gibt keine Impfung gegen Glück!

Weil diese Glückskrankheit den Verlust der Angst vor dem Tod mit sich bringt, die einer der zentralen Pfeiler ist, auf die sich der Glaube in die materialistische moderne Gesellschaft stützt, kann eine grosse soziale Veränderung entstehen, die sich äußert im Verlust der Neigung Kriege führen zu wollen, der Neigung Recht haben zu wollen, im Entstehen von Ansammlungen von glücklichen Menschen, die singen, tanzen und das Leben feiern und im Auftreten von Gruppierungen, die ihre körperliche und seelische Heilung feiern, die Lachanfälle und kollektive Glücksgefühlsausbrüche haben.

Bitte helft mit, noch viel mehr Menschen anzustecken… 🙂

Spirituelles

Auf der Suche nach…

…ja, was eigentlich?
Wenn ich das so genau wüsste, hätte ich es vermutlich schon längst gefunden. Aber meine innere Unruhe verrät mir, dass ich mein Ziel noch lange nicht erreicht habe.

Religion? Wenn man das wort wörtlich nimmt, ja.
Es bedeutet „zurückverbinden“, sich wieder mit seinen Wurzeln zu verbinden. Ich gehöre aber keiner Religion an.


Will ich glauben, oder will ich wissen?…
Wichtig sind mir unsere alten keltischen Wurzeln (oder Wurzeln, die noch viel weiter zurückreichen), Naturverbundenheit und gelebte weibliche Spiritualität.
Ich möchte im Einklang mit der Natur leben, mein Leben nach den natürlichen Rhythmen ausrichten. Und am liebsten natürlich in der Natur leben und von ihr umgeben sein.
Einfach weil ich glaube, dass dann vieles einfacher geht und
intensiver erlebt werden kann, wenn man „im Fluss“ mit den
natürlichen Abläufen lebt, statt sie zu missachten.


Ich bin noch am ganz Anfang meiner Reise, aber ich durfte schon
einige Erfahrungen machen, die mir deutlich gezeigt haben, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Und manchmal WEISS ich es einfach.

Viele Elemente des Heidentums/Paganismus sagen mir sehr zu, und ich bin gerade in einer Ausprobier-Phase.

Tag für Tag kommen neue Erkenntnisse und Inspirationen hinzu.


Meine Göttin ist die Natur selbst. Bin gespannt, was mir auf meinem Weg noch alles begegnet.

)O(

Aufklärung, Fundstücke

Wer die Wahrheit sagt…

…braucht ein verdammt schnelles Pferd…

Wahre Worte von Reinhard Mey!

Sei wachsam

Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
Und ich denk‘ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, — ich halt‘ sie arm!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten.
Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten.
Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln,
Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln:
Der Medienmogul und der Zeitungszar,
Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar!
Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten,
Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten.
Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote,
Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote.
Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht:
So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht!
Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Es ist ’ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger,
Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger,
’ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher,
Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher.
Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt,
Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt.
Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen,
Kein Pfeifchen Gras, aber ’ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen.
Verseuch‘ die Luft, verstrahl‘ das Land, mach ungestraft den größten Schaden,
Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden!
Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau’n,
Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau’n.

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!
Wir ha’m ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren.
Was hilft’s, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren,
Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln
Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln?
Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich,
Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich!
„Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!“
„Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!“
„Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!“
„Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen.“
Sie zieh’n uns immer tiefer rein, Stück für Stück,
Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Ich hab‘ Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen,
Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen,
Und verschon‘ mich mit den falschen Ehrlichen,
Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!
Ich hab‘ Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
Nach ’nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit.
Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen,
Sie wer’n dich ruinier’n, exekutier’n und mundtot machen,
Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen.
Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen,
Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt:
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.
Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Herbst, Küchenzauber

„Himmel&Hölle“- Gebackene Hokkaido-Spalten

Und hier noch ein Kürbisrezept, weils doch so lecker ist!


hokkaido-spalten

Einen Hokkaido-Kürbis aufschneiden, aushöhlen, in ca. 3cm breite Spalten schneiden und auf ein eingeöltes Backblech legen. Eine süße Marinade (Himmel) und eine scharfe Marinade (Hölle) einrühren:

Himmel: Olivenöl, gemahlene Mandeln, Zimt, Honig, Salz&Pfeffer

Hölle: Olivenöl, Chili, Paprika, Curry, Salz&Pfeffer

und je die Hälfte der Spalten damit bestreichen. Das Ganze eine halbe Stunde in den Backofen, fertig 🙂

Dazu: Reis & Pflaumenmus (ja, im Ernst!), Lauchgemüse mit Schafskäsewürfeln, oder….